7 Wege, eine bessere Zuhörerin zu werden

Und nein, es geht nicht nur drum, das Handy wegzulegen!

Stell dir vor, du lernst jemanden kennen. Ihr begrüßt euch, stellt euch einander vor und das nächste, dass du weißt, ist, dass dir die Person ihre Lebensgeschichte erzählt. Und du kannst dich an kein einzelnes Wort erinnern.

Nein, es muss keine Situation wie die oben beschriebene sein, um ein klein bisschen an seinen persönlichen ZuhörerInnen-Qualitäten zu arbeiten! Wer von uns hat sich nicht schon dabei ertappt, dass die beste Freundin von ihrem neuen Job erzählt, die eigenen Gedanken aber nur ums Essen kreisen oder man plötzlich schon wieder ständig aufs Handy-Display schielt? Eben. Hier kommen ein paar Tipps, die wir uns - egal, ob bei Fremden oder unseren Lieben - in jedem Fall zu Herzen nehmen können.

1. Denk nicht darüber nach, was du als nächstes sagen wirst

Wir alle tun es: Manchmal, wenn jemand spricht, hat unser Gehirn schon vorgespult und plant unsere Antwort. Konzentriere dich stattdessen darauf, die Geschichte, die der oder die andere mit dir teilt, zu verstehen. Ein kleiner, hilfreicher Trick dabei: Bevor du antwortest, nimm dir zwei Sekunden, um zu paraphrasieren, was du gerade gehört hast.

2. Übe Baby-Talk

Denk daran, wie du einem dreijährigen Kind zuhörst: Du "hörst" nicht nur mit deinen Ohren, sondern setzt auch Augen, Gesicht und Körpersprache ein, um zu zeigen, dass du aktiv zuhörst und voll dabei bist. Offensichtlich musst du nicht dasselbe Engagement zeigen, wenn du mit einem erwachsenen Menschen sprichst, aber versucht kleine Schritte: halte Augenkontakt oder nicke.

3. Leg dein Handy weg

Selbsterklärend, aber ein Punkt, an den wir alle immer wieder erinnert werden müssen ...

4. Stell Fragen

Und nicht irgendeine, sondern eine offene Frage, sobald die Person aufgehört hat zu sprechen. Nicht sicher, was das sein soll? Ein Beispiel: Kollegin A erzählt von den Kapriolen ihrer Katze. Die allgemeine Aussage ist, dass sie eine Katze hat - und genau da kann man nachfragen.

5. Widerstehe dem Drang, Sätze zu beenden

Du weißt also bereits, auf welche Pointe die Geschichte hinauslaufen wird? Schön, trotzdem solltest du die Finger davon lassen, den Satz einer anderen Person "für sie" zu beenden. Das ist nicht nur ein Zeichen für eine schlechte Zuhörerin, sondern auch schlicht unhöflich.

6. Achte auf deine Körpersprache

Knacken mit den Fingern, nervöses Klopfen auf den Tisch oder Zucken mit dem Bein vermittelt dem Gegenüber (ob berechtigt oder nicht), dass du nicht bei der Sache bist, also nicht zuhörst und aufmerksam bist.

7. Und wenn du deine Gedanken doch wegdriften, trau dich, einfach nachzufragen

Denn ganz ehrlich: Das passiert uns allen mal. Es ist nix dabei, nachzufragen - und allemal der bessere Weg, als sich mit gefährlichem Halbwissen durchs restliche Gespräch zu schummeln.

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