7 von 10 Frauen glauben, mit Kaiserschnitt keine "richtige Geburt" erlebt zu haben

Jede Geburt ist ein außergewöhnliches Ereignis. Dennoch zeigt eine aktuelle Umfrage: Für Gebärende hat nicht jede Geburt den gleichen Stellenwert.

Kaiserschnitt-Mütter haben das Gefühl, keine "richtige Geburt" erlebt zu haben

Als ob die Strapazen einer Schwangerschaft und Geburt nicht genug wären, lässt das Thema viele Frauen auch nicht los, nachdem ihre Kinder auf der Welt sind. Viele Mütter haben ein schlechtes Gefühl wegen der Art, wie sie ihr Kind zur Welt gebracht haben.

70 Prozent der Mütter, deren Kind ungeplant per Kaiserschnitt geholt werden musste, hatten schon das Gefühl, keine "richtige" Geburt erlebt zu haben. Selbst wenn der Kaiserschnitt gewollt und geplant war, hinterlässt er bei 43 Prozent der Betroffenen dieses Gefühl der Unzulänglichkeit. Des Weiteren haben mehr als die Hälfte (55 Prozent) jener Mütter, bei denen die Geburt nicht lief wie geplant und eine Saugglocke oder ein Notkaiserschnitt zum Einsatz kamen, das Gefühl, bei der Geburt versagt zu haben. Zu diesem Ergebnissen kommt eine aktuelle Umfrage des Kinderwagenherstellers Joolz, an der 923 Frauen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden anonym teilgenommen hatten.

Keine Vorurteile, weil #jedegeburtzählt

Mit der Kampagne #jedegeburtzaehlt will das Unternehmen nun gegen Vorurteile zur Geburt angehen. "Jede Geburt ist ein Wunder. Und jede Mutter eine Heldin. Unabhängig davon, wie sie geboren hat," so die wichtige Botschaft, die Müttern vor und nach der Geburt Mut machen soll. Unterstützt wird die Kampagne von Ärzt*innen, Coaches, Hebammen und den Bloggerinnen Sarah Stehr (@cheyniceloves), Isabelly de Lima Resch (@ezy_lima) und Katrin Müller (@kate.andthegirls).

 

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