7 Tipps für das perfekte Urlaubsfoto

Bauch rein, Brust raus! Was für die Models in den 1950er-Jahren galt, macht sich auch in Ihrem Fotoalbum wunderbar. Sonne, Strand und Posing – wir haben die Profi-Tipps.

1. Nimm dir Zeit.

Am ersten Urlaubstag heißt es einmal entspannen. Handy und Fotoapparat bleiben am besten in der Badetasche. Denn mit einem gesunden und sonnengebräunten Teint sieht man auf jedem Foto gleich viiiel besser aus als mit einer Haut, die so blass ist wie der Sand. Außerdem können Sie schon mal auf Motivsuche fürs Fotoalbum gehen. Denn weniger ist auch bei den Urlaubsbildern mehr. Eine Bilderflut verschwindet ganz schnell in einem Ordner am Computer. Bewusst geschossene Fotos schaffen es – ganz retro – sicher auch in ein Album oder einen Rahmen.


2. Una Bella Figura.

Oberschenkel frontal zur Kamera? Gerne! Vorausgesetzt Sie sind mit der Figur von Gisele Bündchen oder der einer ihrer Kolleginnen gesegnet. Alle anderen tricksen mit der Pose! Sie drehen sich leicht seitlich und winkeln das Bein, das näher zur Kamera steht, etwas an. So wirken die Beine nicht nur länger, sondern auch schlanker. Die Schultern dürfen zur Kamera gedreht werden und das Kinn wird leicht zur Schulter geneigt. Was zuerst klingt wie eine komplizierte Yoga-Position, ergibt sich nach zwei, drei Bildern von ganz alleine! Versprochen!

Frau am Strand


3. Der richtige Zeitpunkt.

„Spring noch mal! Ich hab dich nicht richtig erwischt.“ Wenn Sie sich nicht mehrmals kopfüber von einer Klippe in die rauschenden Wellen stürzen oder mit einer Liane über dem Boden schwingen wollen, dann sollte der Fotograf Folgendes beachten: Digitalkameras sind zwar schon superschnell, lösen aber immer noch ein wenig zeitversetzt aus. WIENERIN-Fotografin Irina Gavrich rät deshalb: „Drücken Sie den Auslöser am besten immer am Beginn einer Bewegung.“


4. Fang das Licht!

Wenn die Sonne um die Mittagszeit vom Himmel knallt, haben Strandspiele und Shootings erst mal Pause. Für Ersteres ist es ohnehin zu heiß, und Posieren in der schattenlosen Hitze macht weder Spaß noch einen schönen Teint. Deshalb gilt ab sofort nicht nur bei Profis wie Mario Testino und Models wie Karlie Kloss: Die beste Zeit für Beachbilder mit einer tollen Lichtstimmung ist entweder bei Sonnenaufgang (für ganz Ehrgeizige) oder am späten Nachmittag, wenn die „Magic Hour“ beginnt. So nennen Fotografen die Stunde, bevor die Sonne im Meer versinkt. Das goldige Licht sorgt für eine traumhaft schöne Haut am Foto, und diese Bilder können Sie garantiert sofort mit #nofilter mit Ihrer Instagram-Community teilen.

Frau am Strand


5. I like my Selfie!

Für gelungene Selbstporträts mit dem Smartphone hat WIENERIN-Cover-Fotografin Irina Gavrich folgende Tipps: „Selfies sollten spontan sein und schnell passieren. Wenn’s zu lange dauert, verkrampft sich das Gesicht. Dennoch! Erst Übung macht den Meister. Handykameras haben oft ein leicht weitwinkeliges Objektiv und dadurch wirken die Bilder etwas verzerrt.“ Übrigens: Schmollmund am Foto war vergangenen Sommer, in diesem Urlaub wird gelächelt!


6. Schau mich an!

Noch ein kleiner Tipp in Sachen Licht: Schauen Sie am besten nie direkt in die Sonne, wenn Sie fotografiert werden. Zusammengekniffene Augen sehen auf Urlaubsbildern bei Kindern und Teenies ganz entzückend aus, ab 25 liegt in diesen Fotos vielleicht ein Fältchen zu viel Wahrheit rund um die Augenpartie. Sonnenbrillen oder ein Sonnenhut, der einen interessanten Schatten im Gesicht macht, sind das perfekte Ablenkungsmanöver. Apropos Accessoires: Wer aus Erfahrung weiß, dass er vor der Kamera verkrampft, hat mit Wasserbällen, Blumenkränzen oder Luftmatratzen die optimalen Partner für spielerisches Posen. Ein Sprung im Pool (wie am Foto unten) wirkt auch immer! Denn dabei hat der Körper die richtige Spannung.

Frau am Strand


7. Das perfekte Team.

Tolle Fotos sind eine Gemeinschaftsarbeit. Es kommt nicht nur auf das Posing des Models an, sondern auch auf das Auge des Fotografen. Schöne Bildkompositionen sind die halbe Miete. Deshalb checken Sie vor dem Auslösen: Hängt eh kein nasser Bikini neben dem Kopf oder läuft etwa gerade eine Gruppe sonnenverbrannter Bierbäuche im Hintergrund durchs Bild?

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