7 Tipps für das perfekte Nickerchen (das deinen Schlafrhythmus nicht zerstört!)

So ein Nap am Nachmittag ist doch was Herrliches – würden wir uns nachher nicht so träge und geschlaucht fühlen und irgendwie noch müder als vorher. Und die Probleme beim Einschlafen am Abend erst ... Aber: Es geht auch anders!

Hund gähnt

Kennt ihr das: Es ist irgendwann untertags und ihr werdet plötzlich so müde, dass ihr auf der Stelle einschlafen könntet? Dann legt ihr euch für eine Weile hin, aber danach … fühlt ihr euch irgendwie doch nicht besser? Sondern eher träge und vielleicht sogar noch müder als zuvor? Wir wissen, es klingt erstmal ein bisserl absurd, aber: Ein richtiges Nickerchen will gelernt sein, damit es auch seinen Zweck erfüllt und ihr euch anschließend erholt und fit fühlt. So geht’s:

1. Mach kein zu langes Nickerchen (max. 30 Minuten!)

Tipp Nummer Eins für den 'perfect nap': Nicht zu lange schlafen! Die CDC empfiehlt, sich einen Timer für 15 bis 30 Minuten zu stellen, damit das Nickerchen nicht ausartet und viele Stunden andauert, denn: Je länger wir schlafen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns nachher fertig und müde fühlen. Ein kurzes Schläfchen hingegen lässt uns energiegeladen und fit aufwachen.

2. Leg dich nicht zu spät am Nachmittag hin

Wenn du ein Nickerchen machst, hast du später oft Probleme, einzuschlafen? Das könnte daran liegen, dass dein Schläfchen und deine Zu-Bett-Geh-Zeit zu nahe bei einander liegen. Wenn möglich, plane dein Nickerchen lieber früher am Tag ein (am besten vor 15 Uhr, rät die Mayo Clinic gegenüber self.com), dann wirst du keine Probleme haben nachts zu schlafen. Natürlich ist das je nach Job/Verpflichtungen nicht so leicht möglich.

3. Lege dich zum Schlafen tatsächlich hin

Wenn du die Möglichkeit hast, dann lege dich zum Schlafen lieber hin als etwa im Sitzen am Schreibtisch zu dösen. Auf diese Weise kann sich dein Körper besser entspannen und es fällt dir leichter, in einen tieferen Schlaf zu fallen.

4. Vermeide Störfaktoren (wie Licht und Geräusche)

Um ideal zu ruhen, versuche alle Störfaktoren wie Licht oder Lärm so gut es geht auszuschalten. Zum Beispiel mithilfe einer Schlafbrille oder Ohropax.

5. Sei anschließend aktiv

Wenn du nicht länger als 30 Minuten geschlafen hast, ist die Wahrscheinlichkeit, dass du dich fertig fühlst, eh schon nicht mehr so hoch. Dennoch kann es helfen, nach dem Nap in Sachen Energie-hochfahren noch ein bisserl nachzuhelfen, etwa in dem du dich gleich nach dem Aufwachen bewegst (ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft oder ein paar Hampelmänner sind da perfekt) oder dir etwas kaltes Wasser ins Gesicht spritzt.

6. Trinke davor einen Kaffee

Dieser Tipp ist vielleicht nicht für jede*n was, kann aber sehr effektiv sein: Wie ihr ja vielleicht wisst, wirkt Koffein erst nach einer gewissen Zeit aufputschend und sorgt direkt nach der Einnahme sogar erst mal für noch mehr Müdigkeit. Diesen Effekt kannst du zu deinem Vorteil nutzen und kurz vor deinem Nap einen Kaffee zu dir nehmen – nach rund 30 Minuten solltest du die Wirkung spüren und energiegeladen aufwachen.

7. Genieße dein Nickerchen (und mach dir keine Vorwürfe!)

Sich etwas Zeit für sich zu nehmen, um sich zu erholen und den Stress des Tages zu bewältigen, ist dein gutes Recht und definitiv kein Grund, sich schlecht zu fühlen. Legst du dich mit einem schlechten Gewissen und dem ständigen Hintergedanken im Kopf hin, du hättest eigentlich noch so viel zu erledigen, wirst du wahrscheinlich nicht besonders gut schlafen und dich anschließend schon gar nicht ausgeruht fühlen, also: Verbanne derartige Gedanken ab sofort aus deinem Hirn und merke dir: Ein bisserl Me-Time ist vollkommen okay.

 

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