7 Nachrichten, die du jetzt einer traurigen Person schicken solltest

Es sind harte Zeiten für uns alle, manche nimmt das mehr mit als andere. So kannst du einer*m Freund*in helfen, auch wenn du nicht die Antworten auf alle Probleme hast.

Frau liegt mit Smartphone in der Hand auf dem Bett, ihr Blick geht ins Leere

Wenn jemand, den wir lieben, traurig ist, kann es sehr leicht passieren, dass wir diese Last auf unsere Schultern laden und mit aller Kraft versuchen, den Schmerz zu lindern. Das kann für sehr empathische Menschen oder jene unter uns, die vielleicht sogar zu Co-Abhängigkeit neigen, tricky sein und sogar auf das eigene Gemüt schlagen. Eine gesunde Balance zwischen Für-jemanden-da-Sein und Die-eigenen-Grenzen-beachten ist aber auf jeden Fall möglich! Wenn du nach etwas Ermutigendem suchst, dir aber vielleicht die richtigen Worte fehlen, dann helfen dir diese Inspirationen bestimmt weiter. Und eines noch vorweg: Schön, dass du für deine Mitmenschen da bist!

1. Es tut mir Leid, dass alles gerade so scheiße läuft. Ich hab dich lieb.

Gefühle gelten lassen - eine wichtige Botschaft, die vielen von uns schwer fällt: Wir neigen dazu, zu negieren oder Lösungen zu suchen. Dabei dürfen Gefühle zuerst einmal vor allem eins: gefühlt werden. Erinnere eine Person, die dir wichtig ist, genau daran, sag ihr, dass dir deren Gefühle wichtig sind und du ihnen Raum gibst. Und dass du da bist.

2. Hast du heute genug gegessen und getrunken? Ich kann dir was Leckeres liefern lassen.

Wenn eine Person aus deinem Umfeld einen schlechten Tag hat oder durch eine traurige Lebensphase geht, kann das Um-sich-selbst-Kümmern schnell nebensächlich werden. Erinnere sie daran, für einen Spaziergang an die frische Luft zu gehen, genug Wasser zu trinken und gut zu essen.

3. Schick ein Video von Katzen, Babyschweinen oder patscherten Pinguinen. Und eine virtuelle Umarmung.

Jeder Mensch liebt ein cutes Gaaaatsen-Bild. Und in Sachen Pinguinen sagt ein gif mehr als tausend Worte, oder?

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4. Ich bin den ganzen Tag in Meetings, aber ich freu mich, wenn wir abends telefonieren. Wann bist du erreichbar?

Wenn du die Bedürfnisse anderer immer vor deine eigenen stellst, wirst du irgendwann ausbrennen. Setze gesunde Grenzen, ja, auch für Menschen, die sich gerade rund um die Uhr an deiner Schulter ausweinen würden. Biete stattdessen die Aussicht auf ein Telefonat oder einen gemeinsamen Spaziergang an, für den du dann auch wirklich Zeit und Energie hast. Dann haben alle Beteiligten mehr davon.

5. Gibt es irgendetwas, das ich tun kann? Sag mir, was du brauchst und wie ich dich unterstützen kann.

Auch wenn dir vielleicht eh schon mindestens zehn Dinge einfallen: Frag nach, was die Person wirklich gerade braucht. Sei da und hör zu und ermutige damit deine*n Freund*in auch, auf die eigenen Bedürfnisse zu hören, eigene Lösungen zu finden.

6. Ich hab immer bewundert, wie kreativ/engagiert/besonnen etc. du bist!

Wer grad in einem anstrengenden persönlichen Struggle steckt, kann etwas Liebe gebrauchen. Mach der Person Komplimente, sei es im beruflichen Kontext oder zu Hobbies und Leidenschaften (Äußerlichkeiten sind hier explizit nicht gemeint) und erinnere sie daran, wie wertvoll und besonders sie ist.

7. Es ist total okay, zu weinen und erschüttert zu sein. Lass dich nicht unter Druck setzen von #goodvibesonly, das erwartet niemand von dir.

Der oft auf Social Media stattfindende Druck, immer und ständig gut gelaunt zu sein, kann ganz schön überwältigend sein - vor allem, wenn man einen schlechten Tag hat. Ein kleiner Reminder, dass Grant und Traurigkeit genauso wichtig sind, kann schon viel helfen.

 

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