7 kleine Veränderungen, die deine Nervosität im Alltag verringern

Ein "Wundermittel" gibt es nicht. Aber kleine Schritte, die es besser machen.

Eines vorweg: es gibt keine "Wunderheilung" gegen Angststörungen und Angstzustände. Doch es gibt Mittel und Wege, um die Nervosität erträglicher zu machen, und ein wenig vorzubeugen. Das ersetzt keine Therapie und notwendige Medikamente - und wenn es sich "nur" um nervöse Zustände handelt, die wir alle irgendwann haben, ist es natürlich einfacher, kleine Hilfsmittel dagegen zu finden.

1: Kleinigkeiten im Haushalt strukturiert halten

Wenn du eine Person bist, die zwar chaotisch ist, aber dennoch von Unordnung gestresst wird, solltest du darauf achten die "kleinen Dinge" in deiner Wohnung in Ordnung zu halten. Dazu gehört: morgens das Bett zu machen, das Geschirr wegzuräumen, die Wäsche nicht tagelang im Korb stehen zu lassen. Hausarbeit kann auch dabei helfen, abzuschalten. Und danach fühlst du dich einfach befreiter.

 

2: Dein Handy ausschalten

Warum Apps wie "Moment" gerade boomen? Weil sie uns zeigen, wie viel unserer Lebenszeit wir wirklich auf unseren Smartphone-Bildschirmen kleben. Dass das nachhaltig ungesund ist, und Angstzustände sowie Nervosität aufgrund der dauernd einprasselnden Informationen fördert, ist nichts Neues. Und trotzdem unternehmen wir zu wenig dagegen. Deshalb: schaltet euer Handy zu bestimmten Zeiten (etwa abends und am Wochenende) einfach ab. Ihr verpasst nichts, versprochen.

3: "Nein" sagen

Hast du wieder Aufgaben übernommen, für die du eigentlich gerade weder die Zeit noch den Kopf hast? Wenn ja, dann solltest du dich im "Nein"-Sagen üben. Zusatzaufgaben erzeugen Stress, Ängste und Nervosität, vor allem, wenn sie dir persönlich wenig zurückgeben. Öfter einmal "Nein" zu sagen - und Hilfe (!) anzunehmen - kann Wunder bewirken. Das gilt übrigens auch für abendliche Veranstaltungen und Treffen, auf die du in Wirklichkeit gerade keine Lust hast.

 

4: Bewegung und frische Luft

Wenn du dein Wochenende lieber auf der Couch verbringst, drei Serien schaust und dich danach ausgelaugt statt entspannt fühlst, ist Binge-Watching wahrscheinlich nicht (immer) die ideale Freizeitaktivität für dich. Vor allem wenn du einen stressigen Montag vor dir hast. Ein wenig Sport und Bewegung an der frischen Luft können hingegen Wunder für deine Entspannungskurve bewirken. Verbunden mit einem smartphonefreien Tag, natürlich.

 

5: Deine Ängste akzeptieren

Du bist, wie du bist. Und dazu gehört auch, dass du Ängste hast, die auf andere vielleicht irrational wirken. Sie sind aber real. Daher gilt: akzeptiere dich so und nicht anders. Du trägst keine Schuld für deine Gefühle oder mentalen Erkrankungen. Nimm sie ernst.

 

6: Verabschiede dich von giftigen Menschen

Wenn du schon beim Gedanken an jemanden ein flaues Gefühl im Magen bekommst, stimmt etwas in dieser Beziehung nicht. Stress wird oft besonders schnell und unerwartet von Mitmenschen ausgelöst, von denen wir ohnehin schon länger wissen, dass sie uns nicht gut tun. Daher: einfach aus dem Leben streichen (wenn es geht). Sich von toxischen Freundschaften und Beziehungen sowie Arbeitsumfeldern zu lösen, ist enorm wichtig für deine psychische Gesundheit. Mit Egoismus hat das nichts zu tun - sondern mit Self-Care.

 

7: Finde ein Hobby, das dir Spaß macht

Vielen Menschen, die oft nervös und ängstlich sind, hilft es, etwas mit ihren Händen zu kreieren oder etwas zu machen, das ihnen wirklich Spaß und Freude bereitet. Das kann das nächste DIY-Projekt sein, oder auch der Kickbox-Club. Egal was es ist: es ist wichtig, Dinge zu tun, die dich freimachen. Und dir das Gefühl geben, für dich selbst etwas geschafft oder geschaffen zu haben.

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