7 Dinge, die wir nach Einkehr der Normalität dringend brauchen

Im letzten Jahr haben wir viel vermisst, was davor selbstverständlich war. Das hinterlässt natürlich seine Spuren. Worauf wir uns am meisten freuen, wenn wir (hoffentlich bald) Schritt für Schritt zur Normalität zurückkehren:

Worauf wir uns nach Corona freuen

1. Reisen

Gefühlt steht der Koffer seit einem Jahr gepackt zu Hause und wartet nur darauf, aus dem Kasten geholt zu werden. Das Fernweh ist inzwischen groß, die Liste der Traumreiseziele wird immer länger. Urlaub in Österreich war nett – kann jetzt aber auch einige Jahre warten. Einige von uns haben vielleicht Urlaub verschoben, abgesagt oder umgeplant. Wir freuen uns darauf die Koffer zu packen, in den Zug oder das Flugzeug zu steigen und zu sagen: See you soon.

2. Vorfreude

Wenn wir früher unseren Kalender angeschaut haben, waren da Konzerte in ein paar Wochen eingetragen, ein verlängertes Wochenende mit den Mädels und der Kurz-Wellnesstrip in zwei Monaten mit der Schwester. Heute trauen wir uns kaum über die aktuelle Woche hinaus zu planen, weil sich ohnehin alles dauernd ändert. Urlaub für September buchen? Absurd! Konzertkarten für November? Wahnsinnig! Mit dieser Planungs-Unmöglichkeit bleibt aber auch die Vorfreude aus. Wir freuen uns darauf uns wieder länger als drei Tage auf etwas zu freuen.

3. Spontan unsere Liebsten sehen

Ja, natürlich gab es auch im letzten Jahr treffen mit den engsten Personen. Nach einem Tage vorher geplanten Test, seltsamer Fist-Bump-Begrüßung und meistens Outdoor. Wir wollen nicht mehr Spazieren gehen. Wir wollen uns spontan in einer Bar treffen inkl. fester Umarmung. Dank Impfung rückt das näher und wir können es kaum erwarten noch einen Absacker in einem Lokal zu trinken, in dem wir vorher nicht reserviert haben. Wild life!

4. Ins Büro gehen

Ja, ich weiß. Hätte uns vor der Pandemie irgendjemand gesagt, dass wir es vermissen würden, im Büro zu sein, hätten wir wahrscheinlich den Kopf geschüttelt. Zu gern waren wir in unseren eigenen vier Wänden. Aber nachdem viele Menschen über ein Jahr im Homeoffice waren, können sie es kaum erwarten die "temporäre" Workstation am Küchentisch abzubauen und das Einsiedlerdasein gegen Kolleg*innen auszutauschen. Ein ergonomischer Schreibtischstuhl, ein Drucker, gemeinsame Mittagspausen in der Kantine und vor allem ein Arbeitsgebäude, das man verlassen kann. Klingt herrlich? Finden wir auch!

5. Sorgenfrei daten

Ja, unser Dating-Leben hat sich im letzten Jahr massiv verändert. Durch den Virus ist man Fremden gegenüber misstrauischer geworden. Dabei ist das Kennenlernen von Fremden beim Dating der halbe Spaß! Spontan in einer Bar rumknutschen, ohne vorher die Kranken- und Gesundheitsgeschichte zu kennen? Ein Traum! Jemand zu sich nach Hause einladen, ohne vorher das Covid-Testergebnis gesehen zu haben. Bei dem Gedanken allein wird uns warm ums Herz.

6. Kultur genießen

Ein Konzert hören, ins Kino oder ins Theater gehen. Die letzten Monate gab es diese Möglichkeiten schlicht und ergreifend nicht. Die einzigen Gesangseinlagen, die wir gehört haben, waren die von unseren Mitbewohner*innen unter der Dusche. Gut, wenn sich das ändert. Wir freuen uns auf den Geruch von frischem Popcorn im Kino, schlecht hergerichtete Spritzer im Plastikbecher beim Konzert und auf das dritte Klingeln bevor die Vorstellung im Theater beginnt.

7. Alle einladen

Während der letzten Wochen und Monate gab es immer eine maximale Anzahl an Personen, die man treffen konnte. Sei es beim Abendessen im Lokal am Tisch oder der Menge an Familienmitgliedern zu Weihnachten. Auch Geburtstage konnten nur im kleinen Rahmen gefeiert werden. Wir möchten endlich wieder alle einladen, einen großen Tisch im Restaurant reservieren und wer dazu kommt, kommt dazu. Schluss mit der Zeit, wo aussortiert und genau ausgewählt werden muss. Alle sind willkommen!

 

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