7 Dinge, die mit deinem Körper passieren, wenn du betrunken schlafen gehst

Leider passiert es nicht selten, dass man betrunken ins Bett fällt. Umso erstaunlicher, was Alkohol mit unserem Schlaf macht!

1) Du fällst (zu) schnell in den Tiefschlaf

Das Gefühl, im Rausch einfach "wegzuschlafen", kommt daher, dass man die erste Schlafphase, die Einschlafphase, einfach auslässt. Das lässt einen aber in der restlichen Zeit schlechter schlafen. Man kommt durchschnittlich 8 Minuten früher in die Tiefschlafphase und sie dauert länger an. In dieser Zeit ist es schwierig, jemanden aufzuwecken und deswegen hat man später auch weniger REM-Phasen (in denen man träumt).

2) Die Herzfrequenz ist erhöht

Obwohl man länger in einer regenerierenden Tiefschlafphase ist, ist die Herzfrequenz erhöht und das Nervensystem ist aktiver als normal. Im gesunden Zustand sollte die Herzfrequenz und der Bluthochdruck eigentlich erst in späteren REM-Phasen ansteigen. Alkohol stört diese natürlichen Prozesse und man fühlt sich am nächsten Tag nicht ausgeruht.

3) Die REM-Phasen sind unterbrochen und gestört

REM-Phasen sind jene Schlafphasen, in denen sich der Körper regeneriert, sie sind von starken Träumen geprägt. In dieser Zeit verarbeiten wir Erinnerungen, Stress und die Emotionen des Tages. Normalerweise haben wir 5-7 REM-Phasen pro Nacht und träumen 2 Stunden, ob wir uns daran erinnern oder nicht. Alkohol kann die Anzahl der erlebten REM-Phasen auf 1-2 senken, wodurch man grantig aufwacht. Die REM-Phasen sind aber wichtig genug, dass man sie nachholt und beim nächsten Schlaf längere REM-Phasen durchmacht.

4) Du schwitzt und musst zwischendurch auf die Toilette

1-12 Spritzer am Abend, und dir ist vielleicht schon einmal aufgefallen, dass du dauernd aufstehst, um auf die Toilette zu gehen und Wasser zu trinken. Alkohol wirkt harntreibend und blockiert das Hormon, dass dem Körper hilft Wasser zu speichern. Gerade in den Morgenstunden muss man deswegen besonders oft die Toilette aufsuchen. Auch dafür, dass man beim Aufwachen nach einer ganzen Schnapsbar riecht, gibt es eine Erklärung: Alkohol erweitert die Adern und erhöht die Herzfrequenz, deswegen schwitzt man beim betrunken Schlafen mehr als an einem Hochsommertag im Büro. Beim Aufwachen ist man also dehydriert, egal wie viel Gatorade man sich vor dem Schlafengehen reingehaut hat.

5) Du schnarchst

Druch das unbewusste Entspannen aller Muskeln, inklusive der im Rachen, neigt man nach Alkoholkonsum eher dazu, zu schnarchen. Außerdem ist auch die Wahrscheinlichkeit für Schlafwandeln und Sprechen im Schlaf erhöht.

6) Du wälzt dich herum

Nach ein paar Stunden schläft man sehr leicht und wacht auch öfter auf, vor allem zwischen 4 und 6 Uhr morgens. Nachdem die Wirkung des Alkohols nachlässt, kommt man von einer Tiefschlafphase in den REM-Schlaf, von dem man leicht aufwacht. Deswegen schläft man oft nur ein paar Stunden nachdem man getrunken hat.

7) Du wachst auf und fühlst dich einfach be******

Kopfweeeeh!

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