7 Dinge, die ich in meinen 20ern übers Daten gelernt habe

Die bitteren Pillen der Liebe: Ich habe sie alle geschluckt - von toxischen Beziehungen bis zu Booty Calls beim Brunchen.

Bonbons in Herzform mit Schriftzügen "true love" oder "first kiss"

1. Der Mensch, mit dem du über Jahre eine On-Off-Beziehung führst, ist nicht der Richtige.

Acht Jahre lang gab es diesen einen Ex in meinem Leben. Mit der schrägen Idee einer Real-Life-Carrie-Mr Big-Romanze im Hinterkopf dachte ich in regelmäßigen Abständen (und meistens, wenn es mit jemand anderem nicht gut gelaufen war), dass er der einzige Wahre wäre. Die Erwartung hat sich nicht erfüllt. Mittlerweile haben wir mit dem Daten aufgehört und sehen uns als Freunde – was super klappt.
Warte also nicht darauf, dass aus deiner On-Off-Geschichte eines Tages wie durch ein Wunder diese eine große, epische Liebesgeschichte wird. Akzeptiere die Situation und die Beziehung als das, was sie ist, und hör auf, aus ihr etwas ganz Anderes machen zu wollen.

2. Versuch nie, einen Booty Call in einen Boyfriend zu verwandeln!

Booty Calls sind eine feine Sache – so lange sie sich innerhalb der vorbestimmten Parameter bewegen: ausschließlich zu Nachtzeiten, abseits deiner normalen sozialen Umgebung. Glaub mir, deinen Booty Call zum Brunch mitzunehmen: keine gute Idee.

3. Jede Beziehung hat eine Hürde.

In jeder zwischenmenschlichen Beziehung, von der ich Teil war, gab es irgendwann ein Hindernis zu überwinden. Und wenn du gerade mit einem solchen in deiner Beziehung kämpfst, liegt es an beiden Beteiligten, zu entscheiden, ob ihr es gemeinsam über diese Hürde schafft oder vorher aufgebt.
Eine beliebte Hürde: Distanz. Fernbeziehungen fordern eine Menge Aufwand ein – und der muss von beiden Seiten geliefert werden, in gleichem Ausmaß.

4. Ignoriere nie die Warnsignale!

Dieser Rat ist offensichtlich, oder? Klar, sagen wir jetzt alle, natürlich! Aber die Wahrheit ist: Wenn wir die rosarote Brille tragen, finden wir nur allzu leicht Rechtfertigungen für die eine oder andere Red Flag oder ignorieren sie gleich ganz.
Ich habe meine 20er damit verbracht, sie zu ignorieren. Ich habe etwas gebraucht, aber jetzt, in meinen 30ern, weiß ich, dass die ersten Warnsignale schon beim ersten Date sichtbar werden. Und sie als das zu erkennen, was sie sind: Ausschlusskriterien. Man sollte sich so früh wie möglich überlegen, wie gut man mit ihnen leben kann oder eben nicht - und im Zweifelsfall die Reißleine ziehen, bevor die Gefühle größer werden.

LINK: Auf diese 9 Warnsignale sollten Frauen beim ersten Date achten

5. Du kannst niemanden dazu bringen, dich zu mögen oder zu lieben.

Als Einzelkind war das eine schwer zu lernende Lektion für mich. Nicht jede*r wird dich lieb haben – und das ist okay. Manchmal gibt’s einfach keinen guten Grund, warum jemand nicht zurückschreibt oder dich ghosted (nicht, dass das je okay wäre. Naja, okay in 4 Fällen ist es ein bissi okay >>> siehe hier!). Wenn dich dein Gegenüber wirklich mag, wirst du es merken. Und dann wird’s auch keine Interpretationen brauchen, wie dieses oder jenes gemeint war. Und ganz ehrlich: Wer hat schon Zeit dafür?

6. Vertrau deinem Bauchgefühl – wenn sich etwas komisch anfühlt, ist es das wahrscheinlich auch.

Kommen wir nochmal zu der Sache mit den Interpretationen: In einer gesunden Beziehung weißt du, woran du bist. Punkt.
Jedes Mal, wenn ich das Gefühl hatte, dass etwas in einer Beziehung nicht stimmt, hatte ich letztendlich Recht. Durch eine*n Partner*in sollte sich dein Leben nicht komplizierter, sondern unbeschwerter anfühlen. Wenn du das Gefühl hast, dich neben einer anderen Person wie auf Eierschalen zu bewegen, dann ist das höchstwahrscheinlich ein Warnsignal …

7. Sobald du merkst, dass du in einer toxischen Beziehung steckst: Lauf, so schnell du kannst!

Auch wenn du noch so ungern Single bist - eine Beziehung, in der du manipuliert und schlecht behandelt wirst, ist trotzdem keine, die du verdient hast. Eine Beziehung ist nichts, das du "aushalten" musst.

LINK: So erkennst du, ob du in einer toxischen Beziehung steckst.

 

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