7 Blond-Töne, die es so noch nicht gab

Blond ist nicht gleich blond. In diesem Herbst sorgen neue Nuancen für mehr Farbenfreude auf dem Kopf.

Blond-Töne, die du so noch nie gesehen hast

Unter den Haarfarben gilt blond als Königsdisziplin. Die Kunst liegt nämlich nicht nur darin, die Haarstruktur beim Colorieren möglichst unbeschadet zu lassen und das Haar damit gesund zu erhalten. Vor allem geht es auch darum, einen Blondton zu treffen, der so fein abgestuft ist, dass er nicht einfach nur hell, sondern wie ein echtes Highlight wirkt. Und dazu auch noch zum Typ passt. Blond hat sich in diesem Herbst daher neu erfunden und kommt in Nuancen, die es so noch nie gab:

Mushroom Blond: Blond küsst braun küsst grau

Pilzköpfe sind heuer angesagter denn je - und zwar in farblicher Hinsicht. Denn ähnlich wie ein Champignon färben sich auch unsere Haare jetzt in ein extrem natürlich wirkendes Farbgemisch aus Blond, Braun und Grau. Das Besondere an diesem Mix: Weil sowohl Blond- als auch Braun-Nuancen enthalten sind, ist der Look vielfältig und schmeichelt sich jedem Typ an. Wichtig bei der Dosierung grauer Highlights: Wer von Natur aus blondes Haar hat, verträgt mehr graue Strähnen, als Brünette, die durch zu viel helle Kontraste künstlich wirken könnten.

Hell, heller, Scandi Blond

Diese Farbe ist der helle Wahnsinn für alle, die einen eher blassen Hauttyp und blaue oder hellgrüne Augen haben. Der kühle Blondton mit den weißen Highlights wirkt sonnig, aber dabei nicht warm, sondern frostig-frisch genug, so dass er perfekt in die kühle Jahreszeit passt. Ein heller, blonder Grundton wird bei diesem Look durch rein weiße Akzente aufgepeppt. Wichtig beim Färben: Die weißen Highlights sollten vermehrt in den Spitzen, weniger am Ansatz gesetzt werden, um die Farbe natürlich wirken zu lassen.

Perlmuttblond: Schöner Schimmer

Eine Perle wirkt auf den ersten Blick weiß. Beim genauen Hinsehen schimmert sie jedoch in changierenden Farben wie lila, rosa oder grün. Ein Blondton, der diesen Effekt nachmachen will, arbeitet mit extra-dünnen Strähnen in typischen Perlmuttfarben (wie z.B. lila oder rosa), die unter das Deckhaar gesetzt werden. Überdeckt durch eine blonde Mähne kommen die zarten Farben immer nur dann zum Vorschein, wenn Bewegung im Haar ist oder der Betrachter ganz genau hinsieht. Besonders hübsch wirkt dieser Look übrigens bei hellen Hauttypen mit hellen Augen. Bei dunklen Hauttypen verliert Perlmuttblond leider seine kühle Leuchtkraft.

Champagner Blonde: Prickelt so schön

Dieser neue Blondton ist warm, dabei aber nicht rötlich oder gold. Er erhält seine satte Champagner-Farbe vielmehr durch einen besonders intensiven Glanz, der das Haar weich, gesund und extra edel aussehen lässt. Wie das funktioniert? Ganz einfach: Durch spezielle Glossy-Colorationen, die dem Haar weniger Farbe, dafür mehr Glanz-Pigmente zuführen und seine Oberfläche damit zum Strahlen bringen. Wem der Look steht? Jedem natürlich! Ein gesund glänzendes Haar wirkt immer schmeichelnd.

Buttercrème Blond: Mehr blond geht nicht

Crèmeblond steht für einen Look, der aus verschiedenen Blond-Tönen entsteht, die in einem weichen Übergang cremig ineinander verschmelzen. Der Frisör geht dafür wie folgt vor: Verschiedene Blondtöne, die nicht all zu stark voneinander abweichen, werden in dünnen Strähnen dicht nebeneinander gesetzt. Wichtig hierbei: Der Ansatz muss ebenso hell sein, wie der Rest des Looks, um einen echten Crème-Effekt zu kreieren.

Boho-Blond: Extra wild, bitte!

Lebensfroher Hippie-Chic trifft auf verträumte Romantik. Oder um es in Haarfarben auszudrücken: Helle, kühle Blond-Strähnen werden beim Boho-Blond mit warmen Braun-Highlights vermischt. Wichtig beim Färben: Die beiden Farbakzente sollen nicht ineinander verschwimmen, sondern deutlich als Farbsträhnen zu erkennen sein. Besonders authentisch wirkt der Look übrigens zu welligen oder gelockten Haaren sowie lockeren Flechtfrisuren.

Honey Blond: Goldig & köstlich

Wenn die warme Herbstsonne blonde Schöpfe küsst, entsteht dieser romantische Naturton. Für alle, die beim Frisör nachhelfen wollen: Ein helles Blond wird für den Honey-Look mit einer zarten Kupfertönung überzogen, die gerade mal so viele Rot-Pigmente enthält, dass das Haar einen warmen Schimmer, aber keinen echten Rot-Stich annimmt. Weniger ist in diesem Fall mehr. Durch den blonden Unterton wirken nämlich bereits wenige Rotpigmente besonders farbintensiv. Und noch etwas gilt es zu beachten: Honigblond steht dunkleren Hauttypen besser als hellen.

 

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