7 absurde (aber super hilfreiche) Tipps zum Sparen

Auf Reddit teilen Millennials aktuell ihre besten Tipps zum Geldsparen – und ja, manche davon klingen erstmal schwachsinnig, sind aber überraschend effektiv.

Geld, Sparen

Diesen Millennials, sprich: der heranwachsenden Generation, sagt man ja vieles nach – das wenigste davon ist positiv. Ehrgeiz hätten sie keinen, zu faul zum Arbeiten sollen sie sein und überhaupt hängen sie die ganze Zeit nur am Smartphone. Dass Sparsamkeit auch nicht zu den Stärken der Generation Z zählt, ist spätestens seit letzter Woche klar, als eine Studie zeigte, dass sich Millennials keine Dates mehr leisten können.

Als Protestreaktion auf die Veröffentlichung der Studie teilen nun Millennials in einem Reddit-Thread ihre besten (und teilweise sehr absurden) Tipps zum Sparen. Dabei geht’s weniger um Apps und Online-Banking-Tools wie man vielleicht vermuten möchte, sondern in Sachen Finanzen scheinen die Millennials der alten Schule anzugehören:

1. Die 30-Tage-10-Minuten-Regel

Wir alle kennen diese Spontankäufe, bei denen wir uns beim nächsten großen Ausmisten fragen: Warum habe ich das damals nochmal gekauft? Um Situationen wie diese zu vermeiden, soll es helfen, die 30-Tage-10-Minuten-Regel zu befolgen: Bei kleinen Ausgaben soll man den Gegenstand zehn Minuten in der Hand halten und sich währenddessen noch ein wenig im Geschäft umsehen. Erst nach mindestens 10 Minuten darf man in Richtung Kassa schlendern. Bei größeren Anschaffungen sollte man sich 30 Tage Zeit nehmen und reflektieren, ob die Ausgabe wirklich nötig ist und man das Objekt der Begierde wirklich braucht.

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2. Geld in Zeit umrechnen

Fällt das mit der 30-Tage-10-Minuten-Regel anfangs noch etwas schwer, kann es helfen, Preise in Stundenlöhne umzurechnen, sprich: Werde dir bewusst darüber, wie viel Geld eine Stunde deiner Arbeitszeit wert ist und wie lange du für ein bestimmtes Produkte arbeiten musst. Das setzt Ausgaben in Relation und lässt viele (sinnlose) Anschaffungen in einem anderen Licht erscheinen.

3. Bezahle dich selbst für deine Instagram-Postings

Klingt komisch, soll aber tatsächlich effektiv sein: Hände hoch, wer sich noch nie gedacht hat Ach, Influencer müsste man sein; nur ein Foto posten und schon klingelt’s im Börserl! Eben. Das Prinzip lässt sich Millennials zu Folge aber auch gut in den Alltag übertragen: Einfach für jedes Foto, das man auf sozialen Medien teilt, eine bestimmten Betrag ins Sparschwein geben.

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4. Abbezahlte Raten fortfahren

Wer Ratenzahlungen von größeren Investitionen leistet, sollte diese unbedingt nach Abbezahlen fortführen – nur eben, dass die Rate aufs Sparbuch fließt. Durch Ratenzahlungen gewöhnt man sich daran, mit ein bisserl weniger pro Monat auszukommen, das Sparen wird dir also nichtmal auffallen!

5. Lifestyle-Inflationen vermeiden

"Viele passen ihre Ausgaben an die Einnahmen an und leisten sich dann Dinge, die sie eigentlich nicht brauchen", ist ein User überzeugt. Stattdessen sollte man versuchen, den eigenen Lifestyle mit jeder Gehaltserhöhung nicht drastisch zu verändern und sich laut dem User stattdessen in Erinnerung zu rufen: "Als StudentIn bin ich auch mit einem Bruchteil des Geldes ausgekommen."

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6. Mehr Wasser trinken

Wasser statt Säften tut nicht nur der Gesundheit, sondern vor allem auch dem Geldbeutel richtig gut, berichtet ein User in dem Thread: "Das Sparpotenzial ist riesig!" Auch in Lokalen könne man zum Essen einfach ein Leitungswasser statt völlig überteuerten Homemade Ice Teas bestellen.

7. Betrachte deinen Kühlschrank als Bar

Apropos Drinks: Auch zu Hause könne man mit Getränken eine Menge sparen, wenn man quasi zum eigenen Barkeeper wird. Jedes Mal, wenn man sich ein Bier oder ein Glaserl Weißwein aus dem Kühlschrank holt, "zahlt" man dafür einen Euro ins Sparschwein ein.

 

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