6 Vorsätze für FeminstInnen

Für ein feministisches 2018 nach der #metoo-Bewegung.

Was passiert nach #metoo? 2017 stand im Zeichen des globalen Aufstands gegen systematische sexuelle Belästigung, 2018 ist ein neues Jahr im Kampf um Gleichstellung. Und die passiert auch im Kleinen, bei jeder* Einzelnen* von uns.

6 feministische Vorsätze für eine bessere Welt

1.) Lies Frauen. Hör Frauen. Sieh dir Frauen an.

Frauen sind in Film und Fernsehen immer noch unterrepräsentiert. Das ist nicht nur unfairer, sondern obendrein auch wirtschaftlicher Blödsinn. Immerhin haben 2015 Filme mit Frauen in den Hauptrollen mehr Geld an den Kinokassen eingespielt als solche mit Männern. Ein Schritt in die Richtung zur Repräsentation in Medien und Kultur liegt letzlich bei der KonsumentIn. Lies Bücher von Autorinnen. Hör Songs von Musikerinnen. Schau dir Filme von Regisseurinnen mit weiblichen Hauptpersonen an. Das Ziel sollten zumindest 50% sein.

Wir hätten da auch ein paar Vorschläge: >>> 6 Bücher von tollen Frauen oder >>> 6 feministische Podcasts

2.) Schließ Frieden mit deinem Körper

Arm-Vaginen, Cellulite, blablabla... Unser aller Körper sind nicht perfekt und (Achtung: Jetzt wird's bahnbrechend!) sie müssen es auch nicht sein. Schließ 2018 endlich Frieden mit deinem Körper. Er mag nicht dem gesellschaftlichen Idealbild entsprechen, aber gehört dir und er ermöglicht dir all deine Abenteuer.

3.) Unterstütze deine Arbeitskolleginnen und andere Frauen in deinen Business-Kontakten

Erkenne andere Frauen für ihre Leistungen an, schätze ihre Arbeit und hilf ihnen weiter, wenn es in deiner Macht steht. Dazu musst du selbst nicht mal Chefin sein, Zusammenhalt geht auch so.

4.) Verbring mehr Zeit mit den Frauen in deinen Leben

Plant gemeinsam den Sturz des Patriarchats bei weißen Spritzern, Gin Tonics und Bier. Oder liegt auf der Couch und bingewatcht irgendeine Serie. Ach, tut einfach, worauf ihr Lust habt! Und: Ruft eure Mamas und Omas mal wieder an.

5.) Sei laut

Sprich Frauenfeindlichkeit an. Lass Ungleichbehandlungen und Sexismus nicht einfach schulterzuckend so stehen. Wehr dich, für dich selbst und für alle anderen Frauen. Die Zeiten in denen wir leise waren, sind spätestens 2018 vorbei. #TIMESUP

6.) Entwickle dich als FeministIn weiter

Es gibt sie nicht: DIE Feministin. Schau über den Tellerrand, beschäftige dich mit feministischen Konzepten abseits deiner eigenen Lebensrealität und lern einfach ein bisschen dazu. Es kann nie schaden.

Mehr als 40% der Österreicherinnen wurden bereits einmal Opfer sexueller Belästigung.

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