6 überraschende Dinge, die du in die Waschmaschine schmeißen kannst (und auch dringend mal solltest!)

Man lernt ja bekanntlich nie aus – vor allem noch lange nicht, wenn das mit dem Erwachsensein noch ein bisserl schwierig ist für dich. Aber hör zu: Waschmaschinen können so viel mehr als nur Gwand und Stoffschuhe!

Waschmaschinen-Hacks

Ja, Adulting ist zach und es nervt, dass am Wochenende mindestens ein Tag für Putzen, Lebensmittel besorgen und Wäsche waschen draufgeht. We feel you. Aber: Man muss sich das Erwachsensein nicht unnötig noch schwieriger machen. Eine Waschmaschine nimmt uns mehr Arbeit ab als wir denken. Diese Bakterien- und Keimschleudern kannst du getrost in die Maschine schmeißen:

1. Deinen Duschvorhang

Auch Duschvorhänge müssen gereinigt werden und die meisten können in der Maschine gewaschen werden – am besten zur Sicherheit nochmal das Etikett checken. Weil sie in einer besonders feuchten Umgebung sind (na no na net), kann es dort besonders schnell zu Schimmelbildung und Kalkablagerungen kommen. Ziemlich grindig, wenn man bedenkt, dass man ja doch ein ungewollt recht inniges Verhältnis zum Duschvorhang pflegt (Hallo Am-Popsch-kleben!). Deshalb am besten vierteljährlich einmal reinigen und danach zum Trocknen einfach wieder in der Dusche aufhängen und über die volle Breite aufziehen.

PS: Sollte man deinen Duschvorhang nicht in die Waschmaschine geben können, trotzdem hin und wieder mit Badreiniger und Schwamm drüberwischen, gell?

2. Deine Yogamatte

Ist deine Matte aus Kunstfaser, kannst du sie ohne Bedenken bei 30 Grad in der Maschine waschen. Aber Achtung: Ganz sparsam mit dem Waschmittel umgehen. Als Waschprogramm nimmst du am besten Kurzwasch- oder das Händewasch-Programm.

3. Die Buchstaben von deiner Tastatur

Wenig überraschend, dass Computer-Tastaturen ein wahrer Bakterienherd sind, oder? Hin und wieder mit Desinfektionsmittel draufsprühen ist zwar besser als nichts, aber hin und wieder sollten die Tasten tiefengereinigt werden. Einfach die einzelnen Tasten abnehmen, in einen Waschbeutel stecken und einmal bei 30 Grad im Schnelldurchgang in die Waschmaschine!

4. Legosteine und Bauklötze

An die Mamas: Dasselbe wie für die Computertasten gilt natürlich auch für Spielsteine, die ja gerne mal von klebrigen und nicht ganz so sauberen Kinderhänden in Beschlag genommen werden. Eine niedrige Waschtemperatur schadet Legobausteinen nicht und in einem Waschbeutel werden sie auch sicher nicht kaputt. Wer keinen Beutel zur Hand hat, kann die Klötze auch einfach in einen Kissenbezug geben. Zu Trocknen einfach ein Handtuch auf dem Wäscheständer ausbreiten, die Steine mit der offenen Seite nach unten auflegen und die Kids so gut es geht noch ein paar Stunden davon fernhalten!

5. Putzfetzen, Schwämme und Bodenwischbezüge

Eigentlich logisch: Das, womit du deine Bude reinigst, sollte halt schon selbst auch sauber sein. Deine Putzlappen, Küchenschwämme, etc. kommen schließlich mit einer Menge Bakterien in Verbindung, sind quasi eine Brutstätte für Keime und sollten daher nach jedem Mal Putzen in die Waschmaschine. Aber pass auf: Die Lappen solltest du vor der Waschmaschine schon ordentlich auswaschen, damit es zwischen den Putzmittelresten und dem Waschmittel in der Maschine nicht zu einer chemischen Reaktion kommt!

6. Hundebett und/oder Katzenkörbchen

Auch Decken oder Auflagen vom Schlafplatz der Vierbeiner sollten regelmäßig gewaschen werden – nicht nur, weil die Tiere haaren, sondern sich ja auch nicht immer brav die Tatzen und Pfoten am Fußabstreifer säubern, bevor sie ins Betterl hüpfen. Damit die Waschmaschine nachher nicht voller Tierhaare ist oder gar verstopft, am besten einfach das die Auflagen vorher abbürsten und in einen Wäschesack geben. Die Waschmaschine dann vor dem nächsten Waschgang mit einem Fetzen auswischen, dann kann nix schiefgehen. (Und den Fetzen dann – siehe Punkt 5 – auch wieder waschen, gell? Hach, es ist ein Teufelskreis dieses Erwachsensein …)

 

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