6 Tipps für gesundes Grillen

Das Wetter hält, der Kühlschrank ist gefüllt, der Griller angeheizt: Die besten Voraussetzungen für eine ordentliche Grillparty! Wir verraten Ihnen, wie Sie mit kleinen Tricks aus dem Fest eine gesunde Schlemmerei machen.

1. Gasgriller oder Kohlegriller?

Wenn beim Grillen Fett in die heiße Glut tropft können polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe entstehen, die krebserregend sind. Deshalb sollte man beim Kohlegriller versuchen, dies möglichst zu vermeiden, damit einem gesunden Grillvergnügen nichts im Wege steht.

Eine Möglichkeit, hier Abhilfe zu schaffen ist es, Grilltassen verwenden. Bei den Grilltassen sollte man Tassen aus Edelstahl oder Emaille verwenden und nicht zu Alutassen greifen. Der Vorteil: diese sind wiederverwendbar und es kann kein gesundheitsschädigendes Aluminium abgelöst werden. Durch die Grilltasse wird das Fett aufgefangen, wodurch verhindert wird, dass es in die Glut tropft.

Wenn das Fleisch in Öl eingelegt wurde, sollte man es vor dem Auflegen auf den Rost abtupfen, damit kein überschüssiges Fett in die Glut tropft. Noch besser ist es, wenn man das Fleisch nur mit Kräutern (mit frischem Knoblauch, Salz, Pfeffer, Rosmarin, Senf) einreibt, so kommt kein zusätzliches Fett auf das Fleisch.

Wer das nicht möchte sollte indirekt grillen. Das heißt die Kohlen liegen neben dem Grillgut und das Fett tropft so nicht in die Glut. Somit hat man den Geschmack aber es entstehen keine giftigen Stoffe.

Die beste Alternative sind natürlich Gas- oder Elektrogriller, jedoch entfällt hier der typische „Grillgeschmack“.

2. Pute statt Schwein

Beim Fleisch sollte man zu mageren Fleischsorten wie Putensteaks oder einer Beiriedschnitte greifen. Diese haben wenige Kalorien und schlagen sich nicht so nieder wie zum Beispiel ein Schopfkotelett oder ein Grillbauch.

3. Rostbratwürstel statt Käsekrainer

Gepökeltes und geräuchertes Fleisch und Würste sollten Sie nicht Grillen. Durch die hohen Temperaturen können krebserregende Nitrosamine entstehen. Also lieber Frankfurter, Berner Würstel und Käsekrainer durch Rostbratwürstel ersetzen, die noch dazu noch weniger Fett und Kalorien!

4. Gemüse statt Fleisch

Auch Gemüse macht auf dem Griller eine gute Figur. Der Vorteil: Gemüse hat viel weniger Kalorien und liefert auch noch Ballaststoffe und Vitamine. Zucchini, Auberginen, Paprika eignen sich super zum Grillen -entweder als Spieß oder nur in Scheiben geschnitten. Einfach mit etwas Olivenöl bepinseln, mit Kräutern bestreuen und schon kann es gegrillt werden.

Auch Portobello-Pilze, die es immer mehr zum Kaufen gibt, können auf dem Grill zubereitet werden. Eine Rezeptidee dazu gibt es hier.

5. Topfen statt Mayonnaise

Im Supermarkt findet man Unmengen an verschiedenen Grillsaucen, doch diese enthalten oft sehr viel Zucker, Konservierungsstoffe und zu viele Kalorien. Hier lautet die Devise – selber machen!

Eine tolle Alternative ist zum Beispiel ein Dip aus Magertopfen, Joghurt, Zwiebel, Salz, Pfeffer und verschiedenen Gewürzen. Oder man probiert einen etwas exotischeren Bananen-Curry-Dip. Das Rezept dazu finden Sie hier.

6. Früchte zum Schluss

Nicht nur Gemüse kann auf den Grill, als süßen Abschluss kann man ruhig als Dessert servieren. Egal ob Mango, Banane, Apfel oder Pfirsich: Alle Obstsorten mit einem festen Fruchtfleisch können auf den Grill. Obst einfach aufschneiden, die Schnittfläche auf den Rost und für ein paar Minuten grillen. Am besten mit einer Joghurtsauce servieren.

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