6 Tipps für den perfekten Cuba Libre

Ein Cuba Libre lässt sich im Handumdrehen mixen. Viele Zutaten sind nicht nötig: ein guter Rum, Cola, frische Limetten und zerkleinerte Eiswürfel.

"Im Ergebnis kann es aber enorme Geschmacksunterschiede geben", sagt die Spirituosen-Expertin Angelika Wiesgen-Pick. Es kommt ganz darauf an, welcher Rum und welche Cola-Sorte zusammengemischt werden.

1: Ein leichter weißer Rum


"Für einen guten Cuba Libre ist ein leichter weißer Rum ideal", findet der Barkeeper Marcus S. Siebert. Weißer kubanischer Rum soll auch die Basis gewesen sein, als der Drink angeblich um 1900 herum erfunden wurde. Gerüchten zufolge sollen nach dem Ende des spanisch-amerikanischen Krieges auf einem Militärstützpunkt in Havanna (Kuba) US-Soldaten Cola aus ihrer Heimat mit kubanischem Rum und Limettensaft vermengt und damit auf die vermeintliche Befreiung Kubas angestoßen haben: "Viva Cuba libre", sollen sie gerufen haben - zu Deutsch: "Es lebe das freie Kuba!"

2: Die richtige Colasorte


Für die Zubereitung eines guten Cuba Libre sollte auch die Cola-Sorte mit Bedacht gewählt werden. "Damit der Cocktail nicht zu süß wird, sollte möglichst eine Cola-Sorte mit einem Kräuteranteil verwendet werden", rät Siebert. Grundsätzlich kann der Cocktail aber auch mit anderen Cola-Sorten zubereitet werden.

3: Frische Limetten


"Wichtig ist, möglichst frische Limetten zu verwenden", betont Knorr. Nicht zuletzt durch sie bekommt der Cocktail seinen besonderen Pfiff. Nur im Notfall sollte ein Saftkonzentrat anstelle von frischen Limetten herhalten.

4: Das richtige Rezept


Das Grundrezept für den Cuba Libre sieht so aus: Die frischen Limetten werden nach dem Waschen geviertelt. "Wichtig ist, die Endspitzen abzuschneiden, da sie bitter sein könnten", erläutert Siebert. Die Limetten-Viertel kommen nun ins Cuba-Libre-Glas und werden mit einem Holzstößel, den es inzwischen in fast jedem Supermarkt zu kaufen gibt, zerdrückt. Darauf kommen so viele zerkleinerte Eiswürfel, dass das Glas zu mindestens einem Viertel gefüllt ist. Darauf wird eine Menge von etwa vier bis fünf cl Rum gegossen. Es kann je nach Größe des Glases oder nach Geschmack auch mehr sein. Anschließend wird das Ganze mit einem Rührstäbchen vermengt und mit Cola aufgegossen - fertig ist der Cuba Libre.

5: Die Dekoration


"Zur Dekoration bieten sich Limettenschnitze an", erklärt Knorr. Auch ein Strohhalm darf in einem Cuba Libre nicht fehlen. Wichtig ist, dass im Glas nicht zu wenige Eiswürfel sind. Zwar besteht damit die Gefahr, dass der Drink schnell verwässert. Aber lange herumstehen sollte er ohnehin nicht.

Als Aperitif eignet sich der Cuba Libre eher nicht. Aus Sicht von Siebert ist das Getränk ein idealer Drink in geselliger Runde, zum Beispiel an einem Sommerabend. "Mit Cuba Libre hat man einen Hauch von Karibik im Glas."

6: Das richtige Glas


Für ein geschmackliches wie ästhetisches Genusserlebnis kommt es aber auf das richtige Glas an. "Perfekt ist ein schönes Kristallglas mit einer Füllmenge zwischen 0,3 und 0,5 Liter", rät Knorr.

Ein Cuba Libre lässt sich auch ohne Alkohol zubereiten. Es gibt alkoholfreie Rumvarianten, die allerdings vom Aroma her nicht so ausgereift sind wie ein klassischer Rum mit Alkoholgehalt.

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