6 Tipps, damit deine Vagina auch im Sommer pumperlg'sund bleibt

Weil sich deine Vagina diesen Sommer eine Pause von Pilz- und Blaseninfektionen verdient hat!

6 Tipps für einen gesunden Vagina-Sommer

Sommer, das heißt auch: Schweiß und Sonnencreme. Bikinihoserl, wo eigentlich atmungsaktive Unterwäsche (oder nix) sein sollte. Zusammengefasst: Viel mehr Feuchtigkeit in der Intimzone als deiner Vulva lieb ist. Der Intimbereich ist wegen seiner besonders viele Schweißdrüsen und Haarfollikel sowieso besonders schweißanfällig. Je länger aufgestaute Hitze und die daraus resultierende Feuchtigkeit (read: Schweiß) deine Vulva schmoren lässt, desto anfälliger wird sie für bakterielle und Pilzinfektionen. Die wiederum können eine Blasenentzündung nach sich ziehen - und die ist im Sommer zusätzlich unangenehm.

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1.) Trink genug

Es tut nicht nur deinem restlichen Körper gut, sondern auch deiner Vagina. Trinkst du regelmäßig und genug, ist der Urin nie zu konzentriert und darin enthaltene Keime werden zuverlässig ausgespült.

2.) Trag leichte, atmungsaktive Kleidung

Ja, es is praktisch gleich im Bikinihoserl zum See zu fahren oder den ganzen Sommer in den bequemen Radlerhosen zu chillen. Ein Wort für dich: Atmungsaktiv. Wenn zwischen den Beinen alles schön durchlüftet und trocken bleibt, kann das Irritationen und Infektionen vorbeugen. Enge Kleidung, die noch dazu nicht aus Baumwolle oder einem anderen leichten, atmungsaktiven Stoff ist, schnürt deiner Vulva die Frischluftzufuhr ab. Und das mag sie nicht besonders.

3.) Oder lass das Hoserl ganz weg

Commando! Denn was könnte besser sein als ein lockeres, atmungsaktives Baumwollhoserl? Genau: Gar kein Hoserl! Bevor du jetzt verschämt kicherst und dir "Sicher nicht, wäh!" denkst, hör zu: Unten ohne ist gesund und(!) angenehm, vor allem wenn es heiß ist. Denn nichts ist atmungsaktiver als nichts. Wenn dir das für den Start noch zu steil ist, kannst du es auch langsamer angehen und einfach mal nackt schlafen.

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4.) Wechsle verschwitzte und nasse Kleidung so schnell wie möglich

Weil du weißt schon: Feuchtigkeit ist (in diesem spezifischen Fall, hust) schlecht und noch mehr Feuchtigkeit ist noch schlechter.

5.) Probiers mal probiotisch

Milchsäurebakterien sind kleine Wundermittel für deinen Darm, das wissen wir. Aber auch der vaginalen Gesundheit kommen die Bakterien zu Gute. Die Studienlage ist zwar dünn (hallo, Gendermedizin!), Dr. Caroline Mitchell, Professorin für Gynäkologie an der Harvard Medical School empfiehlt in einem Artikel in der Harvard Health Publishing aber Probiotika mit dem Lactobacillus rhamnosusGR-1.

6.) Bitte kein Öl auf die Vulva!

Wir wiederholen es gerne noch mal: Eine gesunde Vagina reinigt sich selbst und muss nicht mit duftenden Tinkturen aller Arten gequält. Das gilt auch für Sonnenöl oder andere erdölbasierte Produkte. Damit kreierst du nur eine Brutstätte für Bakterien.

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