6 Steps zu einem nachhaltigeren Shopping-Verhalten

Es muss nicht immer gleich der komplette Boykott von Fast-Fashion sein. Wir haben ein paar Tipps, wie du langsam, aber sicher für mehr Nachhaltigkeit beim Shoppen sorgen kannst.

Slow Fashion

Es ist ja so: Individuelle Konsumentscheidungen werden im Kampf gegen die Klimakrise nicht reichen, dafür braucht es strukturelle Veränderungen. Nichtsdestotrotz steigt die Nachfrage nach umweltfreundlichen Brands und nachhaltiger Mode. Nur: Eine Umstellung auf eine nachhaltige(re) Garderobe geht nicht von heute auf morgen. Aber es gibt da ein paar Tricks, wie der Umstieg etwas leichter fällt, schau mal:

1. Think twice!

Wenn du etwas siehst, das dir gefällt – etwa auf Instagram – speichere den Beitrag ab oder mach einen Screenshot davon. Am besten legst du dir eine Liste oder ein Album an mit all den Dingen, die du beim Erspähen gerne hättest. So kann es dir nicht mehr abhandenkommen und du hast jederzeit die Möglichkeit, nochmal abzuchecken, wie hoch dein Verlangen danach ist. Die Liste halbiert sich schneller als du denkst - ganz von allein. Baba, Impulskäufe!

2. Entdeckungstour

Du hast richtig Lust in Stores zu Stöbern? Soll keine Schande sein. Mach dich auf die Suche nach kleinen versteckten Boutiquen oder steuere Second-Hand Läden an. Hat man sich erstmal zurechtgefunden und weiß, wo es coole Dinge zu ergattern gibt, ist das Shoppingerlebnis und die Freude, was zu finden, auch gleich um ein Vielfaches höher. So ein Fund ist schließlich was Besonderes!

3. Zettelwirtschaft

Erfolgreich geshoppt? Bewahre die Rechnung gut auf – vor allem, wenn du lange hin und her überlegt hast oder das Teil vorrangig aus Angst, es könnte bald ausverkauft sein, gekauft hast. Lass es dann erstmal im Sackerl und schau wann du das Bedürfnis hast, es anzuziehen. Ist der Neuankömmling nach zwei Wochen immer noch da drin, wird es vermutlich auch in Zukunft kein Teil sein, das besonders gerne von dir ausgeführt wird. Retour damit!

4. Coping-Strategie

Traurig, genervt, ausgebrannt? Stürz dich nicht aus Verzweiflung in den Einkaufsbummel. Impulsshopping kann zwar kurzzeitig unseren Dopaminspiegel anheben, spätestens daheim ist die Wirkung aber schon wieder verpufft. Im schlimmsten Fall verbindest du das neue Teil auch noch mit dem weniger bis gar nicht coolen Tag und dein Konto wird’s dir auch nicht danken. Lieber ab in die Natur oder irgendetwas Bingewatchen.

5. Keep it clean!

Wenn du regelmäßig deinen Kleiderschrank aufräumst und vielleicht sogar neu ordnest, kann kein Pulli oder Shirt in Vergessenheit geraten. Teile, die du nicht mehr trägst, bewahrst du am besten in einer Box auf. Lass ein bisserl Zeit vergehen bevor du wieder einen Blick reinwirfst. Vielleicht verbirgt sich darin dann das ein oder andere Kleidungsstück, dass deine Begeisterung nach dem gewonnenen Abstand, wieder entfachen kann.

6. Bastelspaß

Gibt es ein Shirt, eine Hose oder einen Pulli, den du nicht mehr magst, überleg dir, ob du dir das Stück in einer anderen Farbe besser gefallen würde. Kleidungfärben geht im Handumdrehen mit Farbkapseln in der Waschmaschine. Funktioniert natürlich auch andersrum: du hättest gerne einen rotes Top? Vielleicht findest du ja ein weißes, das du entbehren kannst und bastel dir dein Traumtop einfach selbst.

 

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