6 Stellungen für alle, die Sex wollen aber auch ein bissi faul sind

Bei gutem Sex denken manche vielleicht an Kamasutra und wilde Stellungen an ausgefallenen Orten. Aber pass auf: Es geht auch so viel gemütlicher!

Sex-Stellungen

Let’s be real: An manchen Tagen ist der gute alte Seestern immer noch die beste Sexstellung von allen. Weil man einfach ein bisschen faul ist, sich nicht wild verrenken und einfach gemütlich Sex (und einen Orgasmus!) haben mag. Und das muss nicht weniger fantastisch als wildes übereinander Herfallen sein. Tatsächlich ist langsamer, gemütlicher Sex in angenehmen Positionen genauso erfüllend wie hemmungslose Kamasutra-Experimente, wie Sexualtherapeutin Vanessa Marin gegenüber Bustle erklärt.

Das zeigt auch etwa die von SKYN Condoms durchgeführte Sex & IntimacyStudie, für die 2.000 Proband*innen im Alter von 18 bis 38 Jahren befragt wurden. Die sind sich zum Großteil alle einig: Die Top-Stellungen beim Sex sind nichts ausgefallenes Akrobatisches. 65 Prozent der Studienteilnehmer*innen gaben Doggy Style als ihre Lieblingsstellung an, dicht gefolgt von der klassischen Missionarsstellung. Wer also keine Lust auf einen anstrengenden Sex-Marathon im Schlafzimmer hat, ist damit definitiv nicht allein. Und selbst wenn du/ihr nicht müde bist/seid, kann es eine nette Abwechslung sein, die Dinge im Schlafzimmer mal ein bissi langsamer anzugehen. Zum Beispiel so:

1. Doggy Style für Faulis:

Ja, man kann Doggy Style noch einen Ticken gemütlicher machen und das Problem mit dem Hohlkreuz somit aus der Welt schaffen. So geht's: Statt auf allen vieren zu knien liegt der*die eine seitlich und der*die andere kniet dahinter und dringt von hinten ein. Es ist also eine Mischung aus Löffelchen und Doggy Style. Der liegende Part kann sich ab der Taille noch ein wenig nach vor beugen, dann wird's noch intensiver. Der liegende Part kann (wer mag und gut gedehnt ist und wem's nicht zu anstrengend ist)das obere Bein in die Luft strecken, sodass sich der*die knieende Partner*in daran festhalten und den Winkel des Eindringens variieren kann.

2. Lotus

Am besten lehnt sich eine*r von euch mit dem Rücken an die Wand und sitzt entweder im Schneidersitz oder mit ausgestreckten Beinen. Der*die Andere setzt sich dann auf den Schoß. Ihr merkt schon: Da geht's um ganz viel Nähe, Intimität, Kuscheln, In-die-Augen-Schauen und Eng-Umschlungen-Sein. Das ist zum Einen besonders innig und zum Anderen könnte ihr euch in der Position eh gar nicht so viel bewegen - was auch heißt: Selbst die kleinsten Bewegungen fühlen sich super intensiv an!

3. Lotus auf dem Sofa

Wenn man das Ganze auf die Couch verlegt, wird's sogar noch feiner - vor allem für die Person, die auf dem Schoß sitzt: Die kann sich an der Rückenlehne des Sofas anhalten und hat so ein bisschen mehr Halt und Bewegungsspielraum ohne zusätzliche Anstrengung!

4. Seitliches 69

Wir sind uns wohl alle einig, dass 69 die überbewerteste aller Sex-Positionen ist, oder? Dem*der Unteren droht gefühlt ständig Erstickungsgefahr und der*die Obere hat nach zwei Minuten einen Krampf und am nächsten Tag einen Muskelkater. Aber pass auf: Man kann das Ganze einfach um 90 Grad drehen und damit um 100 Prozent besser machen. Ihr legt euch also einander zugewandt beide seitlich hin - aber eben die Köpfe auf der entgegengesetzten Seite. So könnte ihr euch beide ganz easy mit Händen und Mund verwöhnen.

5. Gemeinsam Masturbieren

Es muss nicht immer Sex sein - vor allem, wenn ihr eh beide müde seid und am liebsten einfach nur einen Orgasmus hättet ohne das ganze (oft anstrengende) Drumherum - und ja, das ist ein völlig legitimer Gedanke und bedeutet nicht, dass euch der Sex mit eurer*eurem Partner*in keinen Spaß macht. Gemeinsam Masturbieren kann außerdem auch ein ganz neues Gefühl der Nähe und Intimität mit sich bringen. Es ist gemütlich, vertraut, angenehm - und wird sich trotzdem neu und aufregend anfühlen. Und: Ihr könnt den*die anderen dabei beobachten, der*die Partner*in euch genauso und ihr könnte beide vielleicht noch was Neues übereinander herausfinden. Win-Win also!

PS: Wem das auch noch zu anstrengend ist - einfach Sex-Toys mit dazunehmen!

6. Doggy auf dem Sofa

Ihr habt es schon geahnt ... Auf dem Sofa ist so manches noch gemütlicher als im Bett. Im Fall von Doggy Style sieht das dann so aus: Eine Person kniet mit dem Gesicht zur Rückseite des Sofas (man kann dann auch den Oberkörper ein bisserl an der Rückenlehne abstützen), der*die Partner*in steht und dringt von hinten ein. Jetzt nur noch versuchen, nicht wegzudösen!

 

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