6 Sex-Gewohnheiten, die wir spätestens mit 30 vergessen sollten

Mit 30 ist man über so manche Angewohnheit einfach hinweg, das gilt auch für unser Sex-Leben.

Sich alte Angewohnheiten abzugewöhnen, kann ganz schön schwer sein. Da sind auch Sex-Angewohnheiten keine Ausnahme. Aber je älter wir werden, desto selbstbewusster sind wir auch und wissen, was uns gut tut. Während die 20er oft eine Zeit sind, in der Frauen sich ausprobieren und herumexperimentieren, weiß man ab einem gewissen Alter einfach schon besser, was einem gefällt. Das kann das Sexleben besser und intensiver machen, für sich selbst und seinen Partner/die Partnerin. Das führt dazu, das Frauen über 30 auch oft intensivere Orgasmen und ein besseres Sexleben haben.

Um in diesem intensiven Sexleben anzukommen, zahlt es sich aus, ein paar Angewohnheiten zurück zu lassen.

1) Versuchen, wie eine Porno-Darstellerin zu wirken

Sexuelle Darstellungen in Filmen und Pornos zeigen Frauen immer als überbegeisterte laute Hyäenen, deren konstantes Jaulen an "Oh Baby" und "JAA" niemals abreißt. Aber nicht alle Frauen sind laut, wenn sie erregt sind. In der Realität ist es oft ablenkend, nervend und sorgt für einen heiseren Hals - auch wenn es im Fernsehen als normaler Bestandteil von Sex dargestellt wird. Irgendwann sollte man sich die Frage stellen, was mache ich, um "sexy" zu wirken und meinem Parner zu gefallen, und was mache ich, weil es sich natürlich anfühlt. Der beste Tipp ist immer noch: Lassen Sie sich einfach gehen. Ihr Gesicht, Körper und ihre Stimme werden auf ganz natürliche Weise ausdrücken, wie sie sich fühlen.

2) Sich von Unsicherheiten über den eigenen Körper beeinflussen lassen

Es ist nicht leicht seinen eigenen nackten Körper uneingeschränkt zu lieben, wenn man dan lieben langen Tag mit perfekt retuschierten Models bombardiert wird. Aber: Wer seine Unsicherheiten loslassen kann, fühlt sich begehrter und sexier. Und am Ende kommt es eben nur darauf, wie wir uns fühlen. Jeder hat Stellen, die er nicht so gerne mag, aber wer sich darauf fokussiert, lässt es die Qualität an Sex beeinflussen, die man hat.

3) Mit Sexpartnern schlafen, die ihre eigene Lust vor Ihre Bedürfnisse stellen

Sex ist nun einmal keine Einbahnstraße, und selbst wenn man bereit ist, sich zu nehmen, was man braucht, benötigt es auch einen Partner, der bereit ist, das zu geben. Soll heißen: Es reicht eben nicht, seine eigenen Bedürfnisse zu kennen, wenn man mit egoistischen Partnern schläft. Und wer in jüngeren Jahren noch manchmal Kompromisse eingegangen ist, weil man irgendeinen Wappler idealisiert hat, sollte diese Angewohnheit spätestens mit 30 hochkant aus dem Fenster werfen. Nein, Sex besteht nicht nur aus Penetration und nein, diese Stöhnen gerade war noch kein Orgasmus. Mit jemandem zu schlafen, der keine Lust hat, die gegenseitigen Bedürfnisse zu erkunden, macht einfach keinen Spaß.

4) Orgasmen vortäuschen

Orgasmen sind die eine Sache, bei der "Fake it 'til you make it" niemals funktioniert. Mittlerweile schlafen wir hoffentlich alle nur mehr mit Männern, die auch ein Interesse daran haben, uns zu befriedigen. Und da bringt einen Vortäuschen einfach nicht weit! Wie soll der Sexpartner jemals lernen, was einen zum Höhepunkt bringt, wenn er/sie kein ehrliches Feedback bekommt? Selbstbewusste Frauen nehmen ihre eigene Lust zu ernst, um Orgasmen vorzutäuschen.

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5) Sex haben, wenn man eigentlich gar nicht will

Natürlich kann Sex eine Beziehung intimer und intensiver machen, aber nur deswegen Sex zu haben, weil man denkt, der Partner könnte sonst das Interesse verlieren oder um eine Verbindung aufzubauen, ist auf Dauer unbefriedigend und funktioniert auch nicht. In den Dreißigern ist die Zeit gekommen, um nur dann Sex zu haben, wenn man sich auch wirklich wohl damit und mit dem jeweiligen Partner fühlt. Sex sollte kein Ersatz für eine ehrliche, emotionale Verbindung sein. Sex zu haben, um eine Beziehung aufrecht zu erhalten, die nur auf dem Papier gut aussieht oder weil man nicht sicher ist, ob jemand einen genauso gut findet, wie man die Person gerne mag, kann man getrost vergessen.

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6) Nicht die Kontrolle übernehmen

Was auch immer Sie zurückgehalten hat: Schlechte Erfahrungen in einer Ex-Beziehung oder einfach, dass Sie sich nicht sexy genug fühlen: Je älter Sie werden, desto mehr sollten Sie die Kontrolle über ihr Sexleben und ihren Sexualtrieb nehmen. Das ist gesund. Und sexy. Vielleicht bedeutet das, den Sex öfter selber zu initiieren, oder es heißt, öfter der dominante Teil im Bett zu sein. So oder so: Der richtige Partner steht drauf, gleichberechtigte Rollen im Bett zu haben. Also bitte, übernehmen Sie die Führung.

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