6 peinliche Sex-Momente, die jede*r mal erlebt (und wie du reagieren kannst)

Sex ist wild und lustvoll und romantisch und … häufig auch ein bisserl awkward. Und das ist voll okay, denn peinliche Momente gehören zum Sex nun mal dazu.

Paar liegt im Bett

Jetzt mal ehrlich: Gibt es Lustigeres als sich mit Freund*innen nach ein paar Spritzern über absurde Sex-Hoppalas und ungewollt komische Situationen im Bett zu auszutauschen? Nicht wirklich, oder? Was solche Gespräche so herrlich macht, ist ja vor allem auch zu merken, dass man mit seiner Situation oder den Gedanken der Unsicherheit nicht allein ist, im Gegenteil. Das meiste, das uns beim Sex ein bissi peinlich oder unangenehm ist, ist ziemlich sicher auch schon anderen passiert. Damit du deine nächsten Abenteuer noch ein bisserl entspannter angehen kannst, findest du hier sechs peinliche Sex-Momente, die jede*r kennt – und Tipps, wie du reagieren kannst, wenn sie dir passieren.

1. Die Vagina macht Geräusche

Die Vagina ist großartiges Organ, das - ja, tatsächlich - ab und zu Geräusche macht, insbesondere wenn Luft, Flüssigkeiten oder andere Körperteile ins Spiel kommen. Das kann erst mal ein wenig irritieren, gerade, wenn man es zum ersten Mal erlebt, ist im Grunde aber was vollkommen Natürliches, das weder bei dir noch bei deinem*r Partner*in für Unmut sorgen sollte. Also: kurz lachen oder einfach ignorieren und wie gehabt weitermachen.

2. Dein*e Partner*in kommt zu schnell

Ihr habt gefühlt gerade erst losgelegt und plötzlich ist dein*e Partner*in schon wieder fertig? Vermutlich ist es ihm*r noch unangenehmer als dir, weswegen du besser nicht total genervt oder enttäuscht reagierst. Wenn dein*e Partner*in bereits gekommen ist, hab keine Angst, ihn*sie zu bitten, dir ebenfalls zum Höhepunkt zu verhelfen (sofern er*sie das nicht ohnehin von selbst tut). Bestimmt wird er*sie deinem Wunsch gern nachkommen.

3. Dein*e Partner*in ist von der weiblichen Anatomie überfordert

Hat dein*e Sexualpartner*in selbst keine Vulva, kann es gerade bei den ersten Malen ein bisschen herausfordernd sein, zu wissen, wie man was denn nun am besten berühren oder stimulieren soll. Wenn du merkst, dass der*die andere ein bissi hilflos wirkt oder dir das, was da unten passiert, nicht so taugt, dann sag das auch – natürlich auf nette Weise. Nur so wird der Sex für euch beide gut und ihr könnt euch komische Situationen in der Zukunft ersparen.

4. Eine*r von euch muss pupsen

Sollte deinem*r Partner*in oder dir beim Sex ein wenig wohlriechendes Lüftchen entfleuchen, hast du vielleicht erstmal das Bedürfnis, im Boden zu versinken. Klar, ist sowas kurz ein bissi unangenehm, eine Sache hat sich in diesem Fall allerdings immer bewährt: Lachen. Schließlich ist auch das etwas vollkommen Normales und lässt sich nun mal nicht immer vermeiden.

5. Du realisierst nach dem Sex, was du gerade alles von dir gegeben hast

Oft sagen wir beim Sex Dinge, die wir im "Normalzustand" nicht unbedingt aussprechen, ja vielleicht nicht mal denken würden. Wird uns nach unserem lustvollen Rausch bewusst, was wir da gerade alles von uns gegeben haben, kann das schon mal ein bissi unangenehm sein. So dramatisch wie du die Sache vielleicht wahrnimmst, ist sie meist allerdings gar nicht: Schließlich warst ja nicht nur du im Rausch, sondern auch dein*e Partner*in. Wahrscheinlich fand er*sie es also ziemlich hot (oder kann sich vielleicht gar nicht so genau erinnern). Du solltest dir deswegen jedenfalls keine zu großen Gedanken machen.

6. Du schämst dich für deine Unterwäsche

Du hast nicht unbedingt damit gerechnet, dass jemand deine Unterwäsche heute noch zu Gesicht bekommt und fühlst dich beim Gedanken, sie jemand anderen sehen zu lassen, nicht so wohl? Kein Grund zur Panik. Ob Omi-Schlüpfer oder Shapewear – ziemlich sicher ist es der Person, mit der du gerade schmusend auf dem Sofa liegst, herzlich egal, was du drunter trägst. Rufe dir ins Gedächtnis, dass der*die andere sich für dich interessiert und nicht dafür, was du trägst. Falls er*sie sich tatsächlich an deiner Unterwäsche stört, solltest du dir vielleicht nochmal überlegen, ob du wirklich mehr von ihm*r willst.

 

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