6 Gründe, warum du aufhören musst, es allen recht zu machen

Zum Polterabend gehen, obwohl du eigentlich gar nicht willst, sich vom Schwager über Kindererziehung belehren lassen und zustimmend nicken oder sich vor Freunden verstellen, um gemocht zu werden. Um akzeptiert oder geliebt zu werden, bleiben wir dabei aber selbst auf der Strecke.

Warum du damit aufhören solltest es allen recht machen zu wollen, erfährst du in den folgenden sechs Punkten:

1) Meinungen sind verschieden - ob du willst oder nicht.

Auf der Erde leben ungefähr 7,5 Milliarden Menschen - es ist also ziemlich wahrscheinlich, dass jemand schon einmal in der gleichen Situation war wie du. Aber ganz egal welche Meinung oder Ratschläge andere zu deinem Problem haben: Es ist nur ihre Sicht der Dinge und die ist nicht in Stein gemeißelt. Du kannst dir ihre Erfahrungen zwar anhören und zu Herzen nehmen - du kannst sie aber genauso schnell auch wieder vergessen. Schließlich solltest du dir selbst und deinen Überzeugungen treu bleiben.

2) Du kannst es einfach nicht allen recht machen!

Egal wie sehr du dich bemühst jedem und jeder gerecht zu werden - irgendjemand findet trotzdem etwas an dir oder deiner Haltung auszusetzen. Natürlich - wir alle wollen von unserem Umfeld gemocht werden, aber das klappt nicht immer. Diese Einsicht ist oft schmerzhaft, aber hast du es einmal verstanden, wird dir vieles im Leben leichter fallen. Macht man etwas aus eigener Überzeugung klappt es auch viel besser, als wenn man es nur tut, um einer anderen Person zu gefallen.

3) Das Leben ist viel schöner, wenn dir die Meinung anderer wurscht ist

Das Leben ist zu kurz, um sich um die Meinung anderer zu scheren! Und es macht auch viel mehr Spaß, wenn man sich um seine eigenen Interessen kümmert, als um die vom nervigen Schwager zum Beispiel. Natürlich solltest du darauf achten, dich nicht wie die allergrößte Egoistin überhaupt zu verhalten, aber ein kleines bisschen gesunder Egoismus haben noch nie geschadet. Richtige Freunde werden trotzdem bei dir bleiben!

4) Wenn du mehr auf deine Gefühle achtest, weißt du, was wirklich wichtig ist

Als Einzelperson kannst du nicht die ganze Welt retten oder neu erfinden. Leider! Was du aber schon tun kannst, ist auf dein Bauchgefühl zu achten und in dich hineinzuhören, welche Anliegen dir wirklich wichtig sind. So kannst du in kleinen Schritten trotzdem ein bisschen die Welt retten und bleibst dir dabei treu.

5) In schlechten Zeiten erkennst du, wer zu dir steht

Wenn alles gut läuft und lustig ist, hat man tausend "FreundInnen", die auf der Glückswelle mitschwimmen wollen. Geht es jedoch steil bergab, vertschüssen sie sich schneller, als du vor Zorn aufstampfen kannst. Pflege also den Kontakt zu jenen FreundInnen, die auch in schlechten Zeiten hinter dir stehen - die anderen solltest du schnell wieder vergessen!

6) Es ist schlicht und einfach FAD!

Menschen, die es allen recht machen und keine Überzeugungen oder keine eigene Meinung haben sind irgendwie fad. Also sei ruhig stolz auf deine Haltung und deine Prinzipien und lerne "Nein" zu sagen. Meist ist der unbequemere Weg am Ende einfach der bessere für deine seelische Gesundheit.

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