6 Entspannungs-Tipps für alle, die sich nie entspannen können

Du merkst, dass es nicht schaden würde, dir ein bisserl Zeit für dich zu nehmen – allerdings fällt dir das mit dem Abschalten und Sorgen für einen Moment vergessen so gar nicht leicht? Wir helfen dir.

Frau meditiert am Strand

Du weißt: Gerade jetzt, in Zeiten, wo alles drunter und drüber geht, wär’s nicht schlecht, ein bisserl Me-Time einzuplanen – schließlich kannst du deine Gedanken momentan nur schwer ordnen und fühlst dich überhaupt ziemlich unrund. Allerdings weißt du auch: Das mit dem Relaxen will bei dir nie so recht klappen. Bei jedem Versuch abzuschalten, schwirren dir immer noch zahlreiche Dinge durch den Kopf und das schlechte Gewissen plagt dich, weil du weißt, du hättest noch einiges zu erledigen.

via GIPHY

Keine Sorge: Entspannen ist nicht so leicht wie es anfangs vielleicht klingt und viele Leute haben Schwierigkeiten damit. Damit’s künftig ein bissi besser klappt, haben wir ein paar Tipps für dich:

1. Überlege, was dir beim Runterkommen hilft

Regel Nummer eins, um richtig zu entspannen: Jeder*m taugt was anderes. Soll heißen: Auch, wenn Meditation für deine*n beste*n Freund*in super funktioniert, muss es für dich nicht auch das Richtige sein. Am besten du probierst Verschiedenes aus und findest so heraus, was dir beim Runterkommen hilft: Vielleicht ist es für dich ja viel entspannender, eine halbe Stunde auf einen Boxsack einzuprügeln als bei Kerzenschein in der Badewanne aufzuweichen. Vielleicht wirst du auch draufkommen, dass du deine Go-To-"Entspannungsmethoden" (wie stundenlang auf der Couch liegen und durch deinen Insta-Feed scrollen) vielleicht mal überdenken solltest.

2. Nimm dir genügend Zeit und plane deine Me-Time tatsächlich ein

Oft ist es doch so: Wir füllen unseren Kalender mit all den Dingen, die wir zu erledigen haben und sollte mal ein bissi Platz übrig bleiben, dann nutzen wir diesen eventuell zum Entspannen (das aber wohl auch nicht bewusst). Das ist nicht ideal, da unsere Erholung auf diese Weise schnell zu kurz kommt. Natürlich ist die Zeit oft auch einfach knapp und es gibt tatsächlich zu viel zu tun – trotzdem solltest du versuchen, deine Entspannungszeit wie deine restlichen Termine einzuplanen und auch genügend Zeit einberechnen, um dich nicht gleich wieder zu stressen.

3. Denk dir ein Ritual aus, das dich in die richtige Stimmung bringt

Gerade jetzt, wo viele von uns von zuhause arbeiten, verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit leicht. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, Rituale zu schaffen, die dir dabei helfen, in eine entspannte Stimmung zu kommen. Zum Beispiel, indem du die Wohnung nach der Arbeit am Laptop verlässt und spazieren gehst oder eine Yoga-Übung machst. Ganz wichtig: E-Mails checken ist ab dann nicht mehr erlaubt!

4. Merk dir: Du musst dir Erholung nicht "verdienen"

"Wenn ich die komplette To-Do Liste abgearbeitet habe, dann habe ich mir ein Stündchen in der Hängematte redlich verdient!" – So zu denken, kann auf Dauer ziemlich belasten, denn: Wir tendieren auf diese Weise dazu, uns schlecht zu fühlen, wenn wir uns dann mal entspannen wollen, es aber noch Dinge zu erledigen gibt. Also: Anstatt Entspannung als Luxus zu betrachten, den du dir erst durch Leistung verdienst, denk immer dran, dass Ruhe auch einfach so notwendig ist – und gönn' dir die Pause.

5. Vergiss nicht: Pausen helfen dir, besser zu arbeiten

Wenn es dir nach wie vor schwer fällt, deine zu erledigenden Tasks oder die Arbeit aus dem Kopf zu bekommen, hilft es dir vielleicht, dich zu erinnern, dass Pausen nötig sind, um Akkus wieder aufzuladen und deine beste Leistung abrufen zu können. Du kannst dich also guten Gewissens ein Zeiterl aufs Ohr hauen – danach wirst du dich wahrscheinlich besser konzentrieren und deiner Arbeit leichter nachgehen können.

6. Schraube deine Erwartungen herunter

Gerade in Zeiten wie diesen (nur zur Erinnerung: Wir durchleben momentan eine verdammte Pandemie!) wird uns von allen Seiten eingeredet, wir müssen unbedingt auf uns schauen und uns ausreichend Zeit nehmen, alles, was um uns herum passiert, zu verarbeiten. Das ist auch richtig und wichtig – gleichzeitig sollten wir unsere Erwartungen dabei aber nicht unrealistisch hoch setzen. Dich zwei Mal in einer Woche zum Sonnengruß aufzuraffen oder einmal um den Block zu spazieren, wird nicht gleich all deine Probleme lösen und Sorgen verschwinden lassen. Baust du Erholungsphasen allerdings fix in deinen Alltag ein, so wird sich das mit der Zeit ganz sicher positiv auf dein Wohlbefinden auswirken. Also: Stress dich nicht, wenn's mit dem mentalen Runterfahren nicht auf Anhieb klappt. Auch Entspannung ist Übungssache.

 

Aktuell