6 Dinge, die Kaiserschnitt-Mamas nicht mehr hören können

Jede Geburt ist ein kleines Wunder, deswegen sollte man sich nicht darauf fixieren, wie das Baby zur Welt kam.

Kaiserschnitt-Mamas müssen sich manchmal besonders blöde Sprüche anhören, völlig zu unrecht, wie wir finden. Jede Geburt ist ein kleines Wunder, und wer nichts konstruktives zu sagen hat, braucht eigentlich gar nichts sagen.

1) "Frauen haben Jahrtausende lang ihre Babys auf natürliche Weise bekommen."

Das ist eh schön, aber heute gibt es nun einmal andere Möglichkeiten, und keine Mutter würde im Fall des Falls ihre Gesundheit oder die ihres Babys auf's Spiel setzen, weil Mütter Jahrtausende lang ihre Kinder natürlich geboren haben. Eine natürliche Geburt ist manchmal risikoreicher als ein Kaiserschnitt, und da sind wir froh, dass es einen solchen Fortschritt in der Medizin und Technik gab.

2) "Wenigstens musst du keine Wehen ertragen."

Das trifft nicht bei allen Frauen zu: Oft wird erst nach stundenlangen Wehen, wenn das Kleine einfach nicht herauskommen möchte, sich nicht dreht oder andere Komplikationen auftauchen, ein Kaiserschnitt vorgenommen.

3) "Du hast nur Angst vor den Schmerzen"

Jede Frau hat bis zu einem gewissen Grad Angst vor den Schmerzen, und das ist doch auch in Ordnung. Mamas, die per Kaiserschnitt geboren haben, müssen leider oft mit Folgeschmerzen rechnen, die in Heftigkeit und Länge meist unterschätzt werden. Oft gehen die mit tagelanger Bettruhe einher und es tut weh, selbstständig aufzustehen und zu gehen. Die Schmerzen, die Frauen mit natürlicher Geburt bei der Geburt durchmachen, erleben Frauen mit Kaiserschnitt danach.

4) "Du wirst für immer eine Narbe auf dem Bauch haben"

Erstens nimmt man eine kleine Narbe gerne in Kauf, wenn es um die Gesundheit und das Leben eines Kindes geht, und zweitens kann diese sogar mit schönen Erinnerungen einhergehen. Erinnern Sie sich noch an das Fotoprojekt von Helen Aller? Das Foto ging um die Welt, denn es hat viele Frauen berührt. Wie schön und fragil so ein kleiner Zwerg aussehen kann, auch in Anbetracht der Narbe, die die Mutter immer an die Operation erinnern wird, die ihr Baby heil zur Welt gebracht hat, hat uns das Fotoprojekt gezeigt.

5) „Weißt du eigentlich, wie gefährlich ein Kaiserschnitt sein kann?“


Niemand, der so eine Entscheidung trifft, tut das leichtfertig, anders als die Frage das impliziert. Die genaue Abwägung obliegt der Mutter, in Absprache mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt.


6) „Eigentlich hast du nie wirklich ein Baby geboren“


Leben zu schenken, sollte nicht davon abhängen, wie es passiert ist. Diese Aussage von besonders radikalen Hetzern tut deswegen besonders weh. Wir halten es ja sowieso mit „Leben und leben lassen“, man muss niemandem unnötig das Leben schwer machen. Keiner hat es leicht, und Frauen, die gerade ein Baby geboren haben, sowieso nicht. Radikalität tut niemals gut!

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