6 Dinge, die du bei der Intimpflege unbedingt beachten solltest

Generell fährt man mit der altbekannten Regel "weniger ist mehr" in Sachen Intimhygiene schon ganz gut. Ein paar Hinweise wollen wir euch dennoch mitgeben:

6 Dinge, die du bei der Intimpflege beachten musst

Die falsche bzw. zu viel Intimpflege mit ungeeigneten Produkten kann Irritationen oder sogar Krankheiten hervorrufen, weshalb ihr mit dem Leitspruch "weniger ist mehr" schon ganz gut unterwegs gut. Generell solltet ihr darauf achten, den sauren pH-Wert des Scheidenmilieus nicht zu stören, um Infektionen zu verhindern. Wie das gelingt und worauf ihr bei der Intimhygiene achten solltet, wissen die Expert*innen von Gynial:

1. Hände waschen

Laut einer Studie der Universität von Colorado befinden sich in weiblichen Händen mehr Keime als in männlichen, was auf den unterschiedlichen Säuregrad der Haut zurückzuführen ist. Aus diesem Grund Händewaschen vor der Intimpflege, um den Scheidenbereich nicht mit Keimen zu infizieren.

2. Einmal pro Tag reinigen

Um sich untenrum wohl zu fühlen, waschen sich manche gerne ausgiebig. Dabei reicht völlig es, sich hier einmal am Tag mit warmem Wasser zu säubern. Die Scheide ist nicht keimfrei. Eine gesunde Scheidenflora reguliert sich selbst und hat ein intaktes Immunsystem.

3. Auf sanfte Produkte setzen

Duschgels, Seifen und Intimdeos oder -sprays greifen den Säureschutzmantel des Intimbereichs an und öffnen Keimen wie Bakterien Tür und Tor. Dadurch wird das natürlich saure Scheidenmilieu gestört und unerwünschte Keime können sich ansiedeln. Wer gepflegt sein will, aber nicht auf Seife verzichten mag, greift am besten zu einem sanften Waschschaum mit Milchsäure, um das saure Milieu der Scheide zu erhalten.

Ein gesunder Lebensstil ist dir wichtig? Du willst lieber gesund bleiben, als dich irgendwann um deine Krankheiten zu kümmern? Dann bist du hier richtig! Beim ersten WIENERIN HOLISTIC HEALTH DAY erlebst du Körperwissen hautnah. Hier geht es zu den wichtigsten Informationen.

4. In Waschlappen und Schwämmen sammeln sich Bakterien

Wenn ihr euch gerne mit Waschlappen oder Duschschwämmen sauber macht, achtet unbedingt darauf, diese regelmäßig zu wechseln und zwischendurch richtig trocknen zu lassen.

5. Nicht direkt mit Wasserstrahl spülen

Die Scheide am besten mit lauwarmem Wasser reinigen, dabei aber nie direkt mit dem Wasserstrahl der Dusche. Es könnten auf dieser Weise leichter Keime in die Vagina gelangen und Infektionen fördern.

6. Während der Periode die gleiche Pflege

Auchwährend der Periode ist keine verstärkte Intimhygiene notwendig. Solltet ihr euch unwohl fühlen, kann ein sanfter Intimwaschschaum helfen. Wichtig ist, Tampons bzw. Binden alle 3 bis 6 Stunden zu wechseln.

 

Aktuell