6 awkward moments, die jede*r schon beim Video-Chatten erlebt hat

Auf die Hose verzichten und plötzlich doch aufstehen müssen oder glauben, dass das Mikro aus ist und versehentlich intime Details verraten: Video-Chatten sorgt oft für peinliche Momente ...

Frau beim Video-Chatten

Meetings mit Kolleg*innen, das Feierabend-Bier mit Freund*innen oder gar Dates finden in Zeiten des Social Distancing virtuell per Video-Chat statt. Keine Frage, wir sind für die Möglichkeit, zumindest auf diese Weise mit anderen Menschen kommunizieren zu können, mehr als dankbar – allerdings gibt es doch hin und wieder Situationen, die das Ganze irgendwie ein bisserl awkward machen (dafür aber auch umso lustiger – und Lacher können wir in diesen Zeiten wohl eh alle gut gebrauchen):

1. Das Bild friert im ungünstigsten Moment ein

Ihr seid gerade in einem wichtigen Meeting, besprecht ein ernstes Thema, plötzlich friert die Videoübertragung bei eurer Kollegin im absolut unvorteilhaftesten Moment ein – und ihr sowie der Rest der Belegschaft könnt nicht anders, als laut loszulachen. Die Konzentration ist dahin, die Stimmung dafür umso besser.

2. Ihr seid ständig von euch selbst abgelenkt

Was beim Video-Chatten besonders irritiert, ist ja nicht nur, dass man die anderen in gruseligen Gesichtsausdrücken festhängen sieht, sondern - viel schlimmer - sich selbst beim Reden zuschauen muss. Ständig schweift der Blick zum kleinen Kasterl mit dem eigenen Gesicht drinnen und Gedanken wie "Wieso verzieh‘ ich bitte meine Mundwinkel beim Reden so komisch?" und "Oh Gott, schau‘ ich immer so grantig aus?" lenken uns ab. Sich da noch auf die anderen und das, was sie einem mitteilen wollen, zu konzentrieren, ist dabei echt nicht so leicht.

3. Ihr redet und redet – und das Mikro ist nicht an

Ihr habt den anderen so viel mitzuteilen, dass ihr direkt mit einem Monolog in euer Skype-Meeting startet und die anderen erst mal gar nicht zu Wort kommen lasst. Erst, als ihr endlich mal pausiert, um Luft zu holen, teilt euch jemand mit "Äh, dein Mikro ist nicht an, wir haben gar nix verstanden" und ihr müsst eure Ansprache peinlich berührt ein zweites Mal abhalten.

4. Ihr denkt, das Mikro wäre aus (ist es aber nicht)

Noch unangenehmer als Punkt Drei ist es wohl, wenn ihr denkt, euer Mikro wäre auf "stumm", wenn es das gar nicht ist und die komplette Plauderrunde dabei zuhören kann, wie ihr mit eurem*r Freund*in darüber streitet, wer den Geschirrspüler ausräumt, ihr Unterhaltungen mit eurer Katze führt oder – besonders ungut – über jemanden im Chat ablästert.

5. Entweder redet keine*r oder alle zugleich

Vor allem bei Video-Chats mit vielen Teilnehmer*innen eine Herausforderung: Keine*r weiß, wann der geeignete Zeitpunkt ist, um etwas zu sagen. Und dann kommt’s meistens so: Entweder herrscht peinliche Stille oder alle beginnen ihren Satz zur gleichen Zeit (meist gefolgt von einem Teufelskreis des "Nein, fang' du an!" und "Nein, ist eh nicht wichtig, red‘ amal du").

6. Ihr habt auf ein Unterteil verzichtet – und müsst plötzlich doch aufstehen

Das Beste an der Quarantäne? Die Hosenpflicht ist aufgehoben! Dass bei Video-Chats in Sachen Outfit "Oben Business, unten Party" gilt, ist quasi ein ungeschriebenes Gesetz. Wann sonst kann man Meetings mit dem*r Chef*in abhalten, während man seine Weihnachts-Pyjamahose (oder vielleicht überhaupt nur die Unterhose) anhat? Müsst ihr allerdings doch einmal aufstehen, etwa wenn plötzlich der Postler klingelt oder der Laptop vermeldet, sich in fünf Minuten abzudrehen, wenn nicht schleunigst das Ladekabel angesteckt wird – dann wird’s ganz schön unangenehm…

via GIPHY

 

Aktuell