6 Anzeichen, dass du vielleicht doch perfektionistisch bist

Du hast dich bislang vielleicht nicht als perfektionistisch gesehen, hast aber immer wieder Schwierigkeiten mit deinem Umfeld, die du dir nicht erklären kannst? Hier 6 Anzeichen für unerkannten Perfektionismus.

Frau im Spiegel

Eigentlich bist du nicht perfektionistisch. Okay…es ist dir schon wichtig, dass alle Dinge rechtzeitig und so gut wie möglich erledigt werden und ja…vielleicht machst du am Ende doch lieber alles selber als andere ran zu lassen, aber dich als Perfektionist*in zu bezeichnen wäre wirklich übertrieben. Bist du sicher? Schau mal, ob diese sechs Anzeichen auf dich zutreffen:

1. Du hast das Gefühl, alle anderen sind faul oder inkompetent.

Du willst ja gar nicht immer alles selber machen, aber du weißt nun mal: Wenn du dich nicht darum kümmerst, macht es keine*r. Wenn du nachfragst oder Leute an Deadlines erinnerst, haben sie das Gefühl, du traust ihnen nichts zu und du kommst dir nervig und kleinkariert vor.

2. Leute sagen dir oft, du wirkst unruhig und besorgt.

Das ständige Gefühl, dass irgendwas nicht stimmt, kann ziemlich anstrengend und ermüdend sein: Für dich und für deine Umwelt. Mit der Zeit kann das auf andere echt entmutigend wirken und zu geringem Selbstwertgefühl führen. Möglicherweise hören Menschen um dich mit der Zeit auf, zu versuchen, es dir recht zu machen, da sie das Gefühl haben, deine hohen Standards unmöglich erreichen zu können.

3. Du zögerst lange, bevor du mit etwas beginnst.

Dir fällt es oft schwer, mit Aufgaben zu anzufangen? Du schiebst Erledigungen lange vor dir her, ehe du dich überwinden kannst, endlich damit anzufangen? Liegt vielleicht daran, dass du das Bedürfnis hast, alles perfekt zu erledigen und Angst hast, dabei zu scheitern.

4. Andere Menschen haben das Gefühl, gute Leistung erbringen zu müssen, um von dir akzeptiert zu werden.

Wenn andere etwas gut machen, nimmst du es als selbstverständlich hin und sprichst selten Lob aus. Macht jemand Fehler, erntet er*sie von dir allerdings schnell Kritik. Versuche mehr auf die Bedürfnisse anderer einzugehen und weniger das Gefühl zu vermitteln, sie müssten ständig gute Leistung erbringen.

5. Du wirst oft als kontrollierend beschrieben, siehst dich selbst allerdings nicht so.

Dir ist wichtig, ein gutes Ergebnis zu erzielen, wofür du auch viel tust. Du möchtest Kontrolle über das Outcome haben, oftmals haben die Menschen in deiner Nähe allerdings das Gefühl, du willst Kontrolle über sie haben. Versuche klar zu kommunizieren, dass es dir um die Sache an sich geht und sprich Wertschätzung für gute Arbeit aus.

6. Wenn andere mit dir über deren Gefühle sprechen wollen, blockst du ab.

Mit dir ein ernsthaftes Gespräch über Gefühle zu führen ist quasi unmöglich. Es gibt immer zu viel zu erledigen. Wenn jemand dir gegenüber ausdrückt wie er*sie sich fühlt, fasst du es oft schnell als persönlichen Angriff auf und blockst ab oder versuchst das Thema zu wechseln.

 

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