6 Anzeichen, dass du mehr Zeit für dich brauchst

Zwischen Familie, Freund*Innen und Partner*In bleibt die Zeit für uns selbst oft auf der Strecke – ohne es unmittelbar zu merken. 6 Anzeichen, dass es mal wieder an der Zeit für etwas Me-Time ist.

Me-Time

1. Du streitest mit den Menschen in deinem Umfeld viel häufiger als sonst

Eigentlich bist du ein recht genügsamer und ruhiger Mensch, aber dich bringt gerade jede noch so kleine Unstimmigkeit auf die Palme? Wenn dich die kleinen Macken deiner Mitmenschen (die du eigentlich immer liebenswert gefunden hast) plötzlich stören, heißt das nicht, dass eure Freundschaft oder Beziehung vor dem Aus steht. Vermutlich brauchst du einfach wieder mal etwas Zeit ganz für dich alleine.

2. Du findest Alleinsein unangenehm

Alleine bei der Vorstellung, ohne Begleitung ins Kino zu gehen, bekommst du schwitzige Hänge? Klingt absurd, aber genau dann wird dir (langfristig gesehen) etwas Zeit mir dir selbst gut tun. Denn gerade wenn du dich unwohl in deiner eigenen Gesellschaft fühlst, musst du das Problem ganz alleine angehen - und du wirst sehen: Hast du dich erstmal von sozialen Abhängigkeiten befreit, wirst du Me-Time richtig zu schätzen wissen.

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3. Du hast kein Bauchgefühl mehr

Kennst du das? Diese dumpfe Stimme in dir, die dich oft zu den irrationalsten Entscheidungen führt? Oft bringen genau diese Gedankengänge die besten Veränderungen mit sich. Wenn sich die Stimme aka dein Bauchgefühl schon länger nicht mehr gemeldet hat, liegt das vielleicht daran, dass du kaum Zeit hattest, bewusst hin zu hören. Statt nach deinem Gefühl zu handeln, hast du in letzter Zeit also viel mehr nur funktioniert. Ein klares Zeichen, dass du dir wieder einmal bewusst Zeit für dich nehmen solltest.

4. Du bist ständig müde

Und Nein, damit ist nicht die Müdigkeit, wenn in der Nacht zuvor mal wieder nur fünf Stunden Schlaf drinnen waren, gemeint. Müdigkeit und Erschöpfung sind unterschiedliche Gefühle. Wenn bei dir selbst nach neun Stunden Schlaf nur noch drei Venti Cappuccinos helfen, damit du in die Gänge kommst, mangelt es nicht an Schlaf, sondern generell an Regenerationszeit – und zwar sowohl für den Körper, als auch für den Kopf. Weil wir Menschen grundsätzlich soziale Wesen sind und es gewöhnt sind, ständig unter Menschen zu sein, merken wir oft gar nicht, wenn wir durch zu viel Sozialkontakte ausgebrannt sind.

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5. Du erkennst dich selbst kaum wieder

Lebensumstände, in denen du dich vor Kurzem noch sicher gefühlt hast, beginnst du zu hinterfragen: Ist das wirklich das, was ich will? Das kann natürlich ein völlig berechtigtes Gefühl des Zweifelns sein, kann aber auch aus Überforderung heraus entstehen. Du standest in letzter Zeit so unter Strom, dass du kaum noch Zeit hattest, über dein Leben zu reflektieren – und sobald du auch nur eine freie Minute hast, scheinen dich nun ebendiese Gedanken zu überrollen. Höchste Zeit also, dir nicht nur fünf Minuten Kaffeepause sondern einen ausgedehnten Spaziergang oder ein heißes Bad zu gönnen, um deine Gedanken wieder zu strukturieren.

6. Du prokrastinierst

Damit ist nicht gemeint, dass du mit der Abgabe einer wichtigen Aufgabe die Deadline mal wieder bis zur letzten Minute ausgereizt hast (mal ehrlich, das machen wir alle). Problematisch wird es dann, wenn du deine eigenen Bedürfnisse ständig nach hinten schiebst. Du willst schon seit Monaten „morgen wieder zum Sport“ und dich „ab nächster Woche endlich wieder gesünder ernähren“, scheinst aber irgendwie einfach keinen Kopf dafür zu haben? Dann wird am besten sofort ganz groß Me-Time auf die To-Do-Liste geschrieben (und dann nicht ständig nach hinten verschoben)!

 

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