6 Anzeichen, dass in deiner Beziehung alles ein bisschen zu schnell geht

Verliebt sein ist wunderschön! Aber passt dir das Tempo deiner neuen Liebe auch? Worauf du achten solltest:

Woran du merkst, dass es in deiner Beziehung zu schnell geht

Die Rom-Com der 90er hat uns gelehrt, dass wir uns in wildfremde Menschen urplötzlich auf der Straße verlieben und am besten binnen zwei Wochen heiraten müssen, weil seelenverwandt. Die Realität schaut ein bisserl anders aus und inzwischen haben die Meisten von uns gelernt, dass gute Beziehungen vor allem eines brauchen: Zeit und gute Kommunikation (die ebenfalls Zeit braucht).

Nichtsdestotrotz passiert es, dass man sich mal Hals über Kopf in eine Beziehung stürzt. Das muss nicht immer und unbedingt schlecht sein - manche Menschen klicken einfach miteinander. Wenn dich aber das Gefühl beschleicht: "Oha, irgendwas stimmt vielleicht doch nicht?", dann nimm es auch ernst. Es könnte sein, dass alles ein bisserl zu schnell geht:

1.) Du glaubst, der*die Andere sei perfekt

Spoiler: Ist er*sie nicht - aus dem ganz einfachen Grund, dass niemand perfekt ist. Eine Idealisierung von Beginn an könnte dich wichtige Warnhinweise übersehen lassen und/oder unrealistische Erwartungen aufbauen, die nur enttäuscht werden können. Wenn ihr nach zwei Wochen schon vom Zusammenziehen, eurer Traumhochzeit oder die Namen eurer Kinder sprecht, ist das wahrscheinlich ein bisserl vorschnell.

2.) Es geht nur ums Gefühl

Sei ehrlich: Worum geht es dir wirklich in dieser neuen Beziehung? Denkst du an gemeinsame Werte und Ziele und wie cool es sich anfühlt, jemanden gefunden zu haben, der so auf der gleichen Wellenlänge schwimmt wie du? Oder bist du eher auf der Gefühlsebene - weil er*sie deine Einsamkeit lindert, deine Lust stillt und dir die schönen Endorphine einer Verliebtheitsphase beschert? Eine langfristige Verbindung braucht beides, denn die himmelhochjauchzenden Gefühle können schnell wieder vorbei sein. Und was bleibt dann?

3.) Romantische Gesten, aber wenig dahinter?

Schmeicheleien fühlen sich wunderbar an - und können ein wahres Feuerwerk der Emotionen in dir auslösen. Aber aufpassen: Gerade manipulative Persönlichkeiten verlassen sich gerne auf Geschmeichel, um ihr Gegenüber abhängig und gefügig zu machen. Achte einfach darauf, keine toxischen Muster zu übersehen.

4.) Du bist noch nicht über eine Trennung hinweg

Wenn du von einer Beziehung in die nächste schlitterst, stehen die Chancen ziemlich gut, dass du dich selbst dabei verlierst. Gerade bei toxischen Ex-Partner*innen oder schwierigen Trennungen brauchst du ein bisschen Zeit und Geduld, um das Erlebte verarbeiten zu können. Eine neue (und gesunde!) Liebe kann dir natürlich auch dabei helfen - sei einfach ehrlich, warum du gerade tust, was du tust und welche Erwartungen du damit verbindest.

5.) Du kennst schon die ganze Familie und alle Freund*innen - und nicht ganz freiwillig

Versteh uns nicht falsch: Es ist superwichtig, mit den Menschen auszukommen, die deinem*deiner Partner*in wichtig sind. Wenn dich dein neuer Schatz aber bereits am ersten Wochenende zu einer riesigen Familienfeier oder Hochzeit drängt, und du dich beim Gedanken daran eher unwohl fühlst, dann solltest du vorsichtig sein. Gute und stabile Beziehungen entwickeln sich langsam und natürlich, ganz ohne Druck und Stress.

6.) Du ziehst überhaupt keine Grenzen

Es macht schon Sinn, wenn glückliche Pärchen von "zwei Leben, die man teilt" sprechen: Wenn ihr euch zu schnell ineinander verliert und plötzlich nur noch als Einheit daherkommt, anstatt eure Persönlichkeiten und Eigenheiten zu respektieren, ist das ein großes Warnsignal für eine toxische Beziehung. Denk immer daran, dass du selbst das Tempo deiner Beziehung und Emotionen bestimmen kannst - und wenn dein*e Partner*in das nicht akzeptieren mag, dann ist er*sie auch nicht der*die Richtige für dich.

 

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