6 Angewohnheiten, damit du nie wieder ausgenutzt wirst

Du meinst es doch eigentlich nur gut mit allen, siehst in deinem Gegenüber grundsätzlich immer das Positive und trotzdem scheinst du mit deiner Gutmütigkeit ständig auf die Schnauze zu fallen? Schau mal hier:

Angewohnheiten

Irgendwann wird mir das sicher gedankt, denkst du. Wenn jemand Hilfe braucht, bist du da. Immer. Wenn du dann irgendwann mal diejenige sein solltest, die Hilfe brauchst, wird man im Gegenzug genauso für dich da sein, glaubst du.

Aber mit der Zeit merkst du: Hmm. Da kommt irgendwie nicht die gleiche Gutmütigkeit zurück. Wenn in einer zwischenmenschlichen Beziehung immer nur eine Person investiert, mündet das schnell in emotionale Abhängigkeit und Selbstaufgabe. Oft werden gutmütige Menschen in ihrer Hingabe auch von außen bestärkt: "Ach, du brauchst das doch, immer für andere da zu sein", hört man dann. Kein Wunder, ist es doch für das Umfeld auch bequem, wenn da jemand ist, der immer für alle parat stet. Aber, pass auf: Oft ist Prozess von Gutmütigkeit zu Selbstaufgabe ein schleichender. Das kann helfen, damit du nicht mehr ausgenutzt wirst:

1. Verliebe dich nicht in das Potential eines Menschen.

Du versuchst grundsätzlich immer das Beste in allen zu sehen. Das ist ja per se keinesfalls was Schlechtes, kann aber vor allem in sich anbahnenden romantischen Beziehungen gefährlich werden. Klar werden sich Menschen immer ein bisschen verändern und weiterentwickeln, aber frag dich ehrlich: Bin ich verliebt in den Menschen so wie er jetzt in diesem Moment ist oder in das Potential, das ich in ihm sehe? Du bist schließlich eine Partnerin und nicht Bob, der Baumeister.

2. Ignoriere keine Red Flags.

Wenn wir die rosarote Brille tragen, schieben wir die ein oder andere Red Flag gerne mal beiseite oder finden Rechtfertigungen. Aber: Nimm Warnsignale ernst und überleg dir, ob du mit diesen Macken bei anderen Personen leben kannst – oder eben nicht.

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3. Vertraue Verhalten, nicht Versprechen.

Vertrauen ist schön, Versprechen auch, aber nur eine Verhaltensänderung der Beweis dafür, dass das ganze Gerede zuvor auch ernst gemeint war. Verletzt dich eine Person immer wieder mit den selben toxischen Verhaltensmustern, bringen auch irgendwann herzerwärmende Entschuldigungen und große Versprechen danach nichts mehr. Denn eine Entschuldigung ohne Veränderung ist am Ende nur eines: Manipulation.

4. Vertraue auf dein Bauchgefühl.

Es ist eigentlich ganz einfach: Wenn sich etwas falsch anfühlt, don’t do it. Die Mama hatte schon Recht, als sie sagt: Dein Bauchgefühl lügt dich nie an.

5. Verringere nicht deine Ansprüche.

Es ist die 08/15-Aussage, die Frauen, die sich nicht jeden Bullshit gefallen lassen möchten, zu hören bekommen: „Du hast halt einfach viel zu hohe Ansprüche.“ Aber hör zu: Du verdienst das alles. Du verdienst es, dass jeder deiner Ansprüche erfüllt wird und du verlangst nicht zu viel.

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6. Lass es mal gut sein.

Auch, wenn es zu Beginn weh tut, aber: Lass Menschen auch einfach mal gehen, wenn sie dir nicht guttun. Es kommt was Besseres, versprochen.

 

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