5 Wege, wie euer Sex noch intimer wird

Und ein paar Ideen, wie ihr das gleich mal ausprobieren könnt. Verlegenes Kudern inklusive!

zwei holzpuppen umklammern sich, schwarz-weiss-foto

Sex ist nicht gleich Intimität. Es kann schon mal passieren, dass wir zwischen Techniken und Toys die emotionale Nähe aus den Augen verlieren. So gut und wichtig das Hineinspüren in die eigene Körperlichkeit ist, so schön ist es auch, mit jemandem wirklich intim zu werden – und sich vor allem darauf einzulassen.

Hier kommen deshalb fünf Vorschläge für mehr Intimität beim Sex

1. Sprechverbot
Es ist definitiv intim, persönliche Begierden und Gedanken in Sachen Sex mit jemandem zu teilen. So verführerisch die Fantasie auch sein kein, ist sie per Definition doch auch eine Flucht aus der Realität, aus dem Moment. Deshalb: „Pssst!“ beim nächsten Mal. Wer besonders probierfreudig ist, kann sich mit der*dem Partner*in einen Treffpunkt ausmachen, zu der beide im Schlafzimmer erscheinen. Dann wird eine Stunde nicht gesprochen – in dieser Zeit gibt es auch keinen Sex. Wer sich darauf einlassen möchte, kann eine neues Level an geistiger Intimität erleben.

2. Orgasmus? Heute nicht!
Orgasmen sind super. Und wir sollten grundsätzlich alle mehr davon haben. Bei der Jagd nach dem Höhepunkt neigt man jedoch dazu, den Weg dorthin zu übersehen. Dabei kann der doch auch einiges! Denn Sex endet nicht mit dem Orgasmus, der Orgasmus ist ein (optionaler) Teil davon.
Zum Ausprobieren: Einigt euch darauf, auf den Orgasmus zu verzichten. Der ist heute mal keine Option, für keine*n von euch. Vielleicht entdeckt ihr so neue Arten der Erregung, neue Berührungen.

3. Langsam. Langsamer. Noch langsamer.
Unser Alltag ist schnell, laut, voll mit Statusmeldungen, Postings und Bildern. Wir fokussieren aufs Tun anstatt aufs Sein. Weil Sex es nicht verdient hat, nicht mehr als ein weiterer Punkt auf der To-Do-Liste zu sein, sollten wir ab und an mal runter vom Gas. Bedachte Bewegungen, bewusstes Bleiben im Moment.

4. Zieht euch gegenseitig aus
Egal, ob es euer erstes Mal ist oder ihr seit 30 Jahren miteinander schlaft: Seinen Körper jemand anderem hinzugeben, ist ein Geschenk. Also Schluss damit, dass Scheu oder Gewohnheit uns daran hindern, das auch so wahrzunehmen. Wie das gehen soll? Dafür braucht’s ein wenig Romantik in Form von Kerzenlicht. Jetzt zieht ihr euch abwechselnd je ein Kleidungsstück aus. (Wer jetzt schon beim Gedanken daran in verlegenes Grinsen verfällt, dem sei gesagt: Gut so! Humor beim Sex ist wichtig und am Anfang wird es sich für beide ungewohnt anfühlen. Ein Schritt aus der Komfortzone bringt euch aber fix weiter!)

5. Schau mir in die Augen, Kleines
Langer Augenkontakt offenbart die eigene Verletzlichkeit und ist deshalb ein wunderbares Hilfsmittel zu mehr Intimität – vor allem für diejenigen, die beim Sex an sich gerne die Augen geschlossen haben.

 

Aktuell