5 Verhaltensweisen, die deine mentale Gesundheit verbessern

Egal, ob du einfach mal eine kleine Auszeit vom Alltag brauchst oder deiner Psyche nachhaltig etwas Gutes tun willst - diese Handlungen helfen dir dabei, dich auf Dauer besser zu fühlen.

Psyche

Nervosität, Angstzustände oder depressive Verstimmungen. Viele Menschen haben im Laufe ihres Lebens mit psychischen Problemen zu kämpfen. Das ständige Online-Sein, Stress und wenige Erholungsphasen sind nur einige jener Katalysatoren, die unserer Psyche schaden. Was also tun, wenn sich die Welt wieder einmal ein bisschen zu schnell zu dreht und alles zu viel wird?

Wir haben Tipps gesammelt, die du einfach in deinen Alltag integrieren kannst, um deine mentale Gesundheit zu verbessern und dein Wohlbefinden nachhaltig zu steigern.

1. Geh raus

Es ist eigentlich total banal und trotzdem unerlässlich für unser Wohlbefinden. Zeit in der Natur zu verbringen, wirkt nachhaltig auf unsere Psyche. Schon 20 bis 30 Minuten täglich können deinen Stresspegel nachweislich senken und psychischen Krankheiten wie Depression vorbeugen. Einen besonders starken Effekt hat das Draußensein auf Kinder: einer aktuellen Studie der Universität Aarhus zufolge, beugt dies sogar Depressionen im Erwachsenenalter vor. Kinder, die viel Zeit im Grünen verbrachten, hatten der Untersuchung zufolge später ein um bis zu 55 Prozent geringeres Risiko an einer Depression zu erkranken.

2. Meditiere

Auch diesen Tipp wirst du schon das ein oder andere Mal gehört haben. Das macht Sinn, denn das geführte Ein- und Ausatmen bringt zahlreiche Vorteile mit sich und hilft nicht nur vorbeugend, sondern kann auch Menschen, die an psychischen Krankheiten leiden, nachweislich helfen. Meditation ist auch gegen Stress-Symptome ideal, denn sie hilft dem Gehirn dabei, mit äußeren Impulsen besser umzugehen: Konzentration, Angst und Gefühle können somit besser verarbeitet werden.

3. Schlafe ausreichend

Wie wichtig Schlaf ist, merken wir erst dann, wenn wir zu wenig davon haben. Dauerhaft kann das unser Gehirn ganz schön aus der Bahn werfen. Gefühle, Konzentration, Aufmerksamkeit und Verhalten funktionieren unter Schlafmangel anders - allerdings definitiv nicht besser. Letztlich hat das vor allem auch auf unsere Psyche große Auswirkungen, weil wir unsere Gefühle anders verarbeiten und beispielsweise auf manche Reize schneller ängstlich reagieren.

4. Übe, dankbar zu sein

Oft fokussieren wir uns auf die negativen Dinge im Leben und bewegen uns damit in eine Abwärtsspirale, die auch unsere Psyche angreift. Nimm dir deshalb bewusst einen Tag in der Woche (oder im Monat), um dir bewusst zu werden, wofür du dankbar bist. Wie du das machst, bleibt dir überlassen. Mittlerweile gibt es sogar schon Bücher und Anleitungen für das richtige "Dankbarkeits-Manifestieren", auch visuell ansprechende Dankbarkeitsheftchen geben Vorlagen für die Praxis. Dankbarkeit hat nicht nur kurzfristige Auswirkungen auf unser Wohlbefinden, sondern beeinflusst auch unser Gehirn nachhaltig. Studien zufolge fühlen sich Menschen, die regelmäßig "Danke" sagen, glücklicher und zufriedener.

5. Iss achtsam

Keine Angst, du musst nicht jedes Stück Brokkoli vor dem Essen mit einer Manifestation versehen, um deiner Psyche einen positiven Kick zu geben. Stattdessen geht es darum, dem Thema "Essen" generell etwas gelassener gegenüber zu stehen. Gerade unter Frauen ist der Druck, das richtige Essen zur richtigen Zeit zu essen, sehr hoch - da haben wir mit Diäten noch gar nicht angefangen. All diese zwanghaften Gedanken und innerlichen Vorgaben schaden uns auch mental. Wenn du also beim nächsten Essen sitzt, genieße, was vor dir liegt. Versuche zu lernen, dich nicht jedes Mal fertig zu machen, wenn deine Mahlzeit mal nicht dein Tagesoptimum an Nährwerten erfüllt. Es ist nur Essen - und das ist ok!

 

Aktuell