5 Tipps, wie man perfekt in den Wiener Frühling startet

Es gibt sie noch: die Sonne! Nach der Winterpause bequemt sich das warme etwas wärmere Wetter endlich wieder in unsere Gefilde. Das muss gebührend zelebriert werden!

Aah: Frühling! Wenn die Sonne nicht erst nach dem Morgenkaffee aufgeht, man um 17 Uhr aus dem Büro nicht in eine stockfinstere Nacht taumelt und das Leben auch jenseits der Couch ganz nett sein kann. Wie man in Wien den Frühling am besten beginnen kann? So:

1.) bei offenem Fenster schlafen und sich von Amseln wecken lassen

In Wien leben mehr als hundert Arten von Vögeln. Das kann man gleich den am Land wohnenden Verwandten unter die Nase reiben, für die Wien eine graue Betonwüste ist. Eine der ersten Sänger ist das Amselmännchen, das schon ab Ende Februar sein Revier mit melodischen Tönen absteckt. Die Amseln sind Frühaufsteher: Kurz vor der Dämmerung fangen sie an zu singen. Und zwar so laut, dass sie damit durchaus den Wecker ersetzen können. Das solltest du diesen Frühling ganz besonders genießen, denn: Den Amseln ging es in den letzten Monaten nicht so gut. Viele starben während des Winters am Usutu-Virus. Seit Anfang des Jahres scheint sich die Amselpopulation aber wieder erholt zu haben.

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3.) sich dann im Freien hinsetzen und saufen

Im Freien Weißen Spritzer trinken ist ja bekanntlich der WIENERIN Vorstellung von "Zeit in der Natur verbringen." Das weltbeste Frühlingsgetränk schmeckt an der frischen Luft noch besser, auch weil einem so nicht nur die Frühlingsluft zu Kopf steigt.

Wer seine Spritzer-Liebe der Welt nicht verheimlichen will, kann Wein- und Sodawasserflaschen jetzt auch standesgemäß transportieren: Im neuen Webshop von 1000things kann man seit Ende März Stofftaschen oder Turnsackerln mit dem legendären Spruch des Spritzer-Kaisers schlechthin kaufen.

Michael Häupl mit der "Man bringe den Spritzwein"-Tasche aus dem 1000things-Webshop.

Die Spritzer-Liebe ist übrigens von höchster Stelle abgesegnet: Michi Häupls ist sogar Testimonial des Webshops. In diesem Sinne: "Man bringe den Spritzwein!"

4.) ein Kirschblüten-Foto machen

Schlechtgelaunte Miesepeter mögen sagen: "Wer will diese ganzen Kirschblütenfotos sehen?" Hör nicht auf sie. Zu jedem Frühling gehört ein Kirschblütenfoto. In Wien machst du ziemlich gute im Votivpark oder in der Hofmühlgasse im 6. Bezirk.

5.) Abends noch draußen sein (mit Mantel)

Die Schanigarten-Saison ist noch nicht ganz da, weil es in Wahrheit abends noch nicht wirklich warm genug ist, um draußen zu sitzen. Aber die Luft riecht hoffnungsvoll nach Frühling, und solange du deinen Mantel nicht ausziehst, geht es eigentlich eh. Und sonst ist die Lösung: Einfach bewegen. Ob abendliche Laufrunde oder die andere Art von Stadtspaziergang auf einer der Donnerstagsdemos - die Ausrede "Zu kalt!" gilt erst wieder ab November.

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