5 Tipps, wie du deine Bildschirmzeit reduzieren kannst (und das solltest du, let's be real)

Ein bisserl durch Instagram scrollen hier, ein bisserl Interior-Shoppen da und schon haben wir alles, was es für den wöchentlichen Schock bei der Benachrichtigung "Deine Bildschirmzeit für diese Woche ist nun verfügbar" braucht. Das geht auch anders – schau mal!

Bildschirmzeit

Schlafstörungen, Kopfschmerzen und affektive Störungen: Die Folgen von zu viel Zeit vor Bildschirmen sind real und mittlerweile gut erforscht. Wir wollen da jetzt aber gar nicht wie Boomer-Tante-Helga klingen, die dich rügt, weil du schon wieder nur ins Kasterl reinglotzt. Aber mal ehrlich: ein bisschen weniger Bildschirmzeit würde uns allen nicht schaden. Das kann dabei helfen:

1. Die 20-20-20-Regel

Hinter dem Konzept steht der Augenoptiker Jeffrey Anshel und eigentlich will er uns nur sagen: Schau regelmäßig von deinem Smartphone hoch und stattdessen in die Natur. Konkret soll das mithilfe seiner Faustregel so aussehen: Für alle 20 Minuten, die wir am Bildschirm verbringen, sollten wir als Ausgleich 20 Sekunden lang auf einen Gegenstand schauen, der 20 feet (also ca. 6 Meter) entfernt ist. Dieser regelmäßige Wechsel soll die Augen beruhigen und damit auch dabei helfen, Kopfschmerzen zu reduzieren.

2. Den Tag strukturieren

Pass auf: Die gute alte To-Do-Liste macht tatsächlich so viel Sinn wie alle immer sagen. Nur hat sie halt ein bisserl ein schlechtes Image, weil sie uns nur daran erinnert, was wir alles noch erledigen müssen. Gegenvorschlag: Schreib auf deine To-Do-Liste auch die Sachen, auf die du dich freust. Also wie viele Folgen deiner Serie du heute noch schauen willst, welches Magazin du durchblättern magst und eben auch wie viel bildschirmfreie Zeit du dir nehmen magst.

3. Handy weg aus dem Schlafzimmer

Das mit der handyfreien Zeit gelingt viel leichter, wenn du daheim eine Technik-freie Zone einrichtest (Ja, we know. Boomer-Tante-Helga Vibes wieder, gell?) Aber probier's mal aus: Ein Raum, in dem Laptop, Fernseher und Handy nichts verloren haben und du wirklich nichts machst außer schlafen, lesen und meditieren – thank us later!

4. Limit setzen!

Bingen ist was Feines. Wenn du aber merkst, dass dich die viele Zeit vorm Bildschirm mittlerweile mehr belastet als sie dir Gutes tut, kann's sinnvoll sein, ein Limit zu setzen. Einfach über eine Erinnerung stellen, wann es Zeit ist, den Laptop zuzuklappen - und dann halt auch wirklich machen!

5. Instagram-Scrollen durch Sport ersetzen

Jaja, wir wissen's eh. Das klingt nach keinem würdigen Ersatz, aber: Wir alle kennen das, wenn wir frühmorgens gleich zum Handy greifen und schon vor dem Aufstehen 20 Minuten auf Insta durchscrollen. In der Zeit ginge sich auch ein kleines Yoga-Workout aus - und das tut dir in der Früh bestimmt besser als dein Smartphone. Oder wie wär's mit einem Kompromiss: Während du dein Handy checkst, einmal um den Häuserblock spazieren.

 

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