5 Tipps, um Müllberge zu Weihnachten zu vermeiden

Nicht nur wir machen uns Gedanken über Müllberge zu Weihnachten, auch Greenpeace Österreich gibt eine Checkliste für ökologische Weihnachten heraus.

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1. Baumwollsackerln für die Weihnachtseinkäufe verwenden

Eine Milliarde pro Jahr - so viele Sackerln werden in Österreich pro Jahr verwendet. Der Großteil davon wird nur ein einziges Mal benutzt. Der Müllberg? Unvorstellbar. Nimm von zuhause eine Baumwolltasche oder einen Korb mit, in dem du Einkäufe wiederholt transportieren kannst. Wenn es doch ein Plastiksackerl sein muss, achte darauf, dass du es so oft wie möglich wiederverwendest.

2. Verpacke mit Recycling-Geschenkpapier

Viele Arten von Geschenkpapier sind plastikbeschichtet. Wer gezielt nach Recycling-Geschenkpapier sucht oder Zeitungspapier verwendet, schenkt mit gutem Gewissen.

3. Besorge dir einen (lebenden) Bio-Christbaum

Auf die Kennzeichnung achten: Es werden in ganz Österreich Bäume in Bioqualität, also ohne Einsatz von Pestiziden und Herbiziden, verkauft. Auch eine tolle Variante: Bei Green Tree kann man lebende Christbäume mieten, die nach dem Fest weiterwachsen dürfen!

4. Kaufen Sie Kerzen ohne Palmöl

Die Herstellungsbedingungen von Palmöl haben katastrophale Auswirkungen auf unsere Umwelt. In Indonesien sind die Lebensräume selten gewordener Tierarten, wie zum Beispiel des Tigers, sehr stark gefährdet. Das Wachs herkömmlicher Kerzen besteht meist aus Paraffin, einem Abfallprodukt der Schmierölproduktion. Wer auf die Qualität der Kerzen achtet tut nicht nur der Umwelt, sondern auch sich selbst etwas Gutes.Beim Abbrennen der Kerzen können Schadstoffe an die Raumluft abgegeben werden die die Atenwege schädigen. Das RAL-Gütesiegel für Kerzen garantiert, dass keine bedenklichen Stoffe freigegeben werden.

5. Verzichte auf Sternspritzer

Sternspritzer enthalten große Mengen an Bariumnitrat. Dies ist ein wasserlösliches Salz und kann bei direkter Aufnahme zu Vergiftungen führen. Sternspritzer werden meist in so genannten Entwicklungsländern hergestellt. Dort werden diese von Kindern unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert.

Noch mehr Tipps und Infos unter: www.greenpeace.org

 

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