5 Tipps, um ein bissi besser mit Zurückweisung klarzukommen

Klar, Ablehnung zu erfahren, ist scheiße. Was das Ganze ein bisschen leichter macht:

5 Tipps, um ein bissi besser mit Zurückweisung klarzukommen

Die allermeisten von uns haben bereits in irgendeiner Form Zurückweisung erfahren - sei es bei der Bewerbung um einen Job oder von einer Person, an der wir romantisches Interesse hatten. In der Regel fühlt sich das erst mal richtig beschissen und schmerzhaft an und nimmt uns die Lust, es wieder zu probieren und uns auf weitere Situationen einzulassen, in denen wir Abweisung erleben könnten. Das könnte uns allerdings davon abhalten, tolle Menschen in unser Leben zu lassen, schöne Erfahrungen zu sammeln und das zu erreichen, was wir uns eigentlich wünschen.

Wie kommt man also mit diesen unangenehmen Situationen klar? Was hilft, Zurückweisung etwas erträglicher zu machen? Wir haben uns schlau gemacht:

1. Verstehen: Zurückweisung ist schmerzhaft

Abgewiesen zu werden fühlt sich für viele an wie ein stechender Schmerz. Eine Untersuchung der Universität von Michigan hat herausgefunden, dass Zurückweisung tatsächlich die gleichen Bereiche unseres Gehirns aktiviert wie physischer Schmerz. Das ist vermutlich auf frühe Stadien der Menschheitsgeschichte zurückzuführen, als Menschen in Nomadenstämmen wohnten und alleine nicht überleben konnten. Der "Schmerz" der Zurückweisung diente also quasi als Warnsystem, wenn man drohte, aus der Gemeinschaft ausgeschlossen zu werden. Er animierte die Menschen, ihr Verhalten anzupassen, um weiter Teil des Stamms zu bleiben - dieses Schmerzsignal ist uns bis heute geblieben.

2. Gib dir genug Zeit, das Erlebte zu verarbeiten

Du hattest dir schon ausgemalt, wie schön es hätte sein können - und dann werden deine Hoffnungen mit einem Mal zerstört. Damit klarzukommen braucht seine Zeit. Psychologin Dr. Pam Garcy rät auf oprahdaily.com: "Akzeptiere die Tatsache, dass du ein menschliches Wesen mit Gefühlen bist und gib dir die Zeit, die du brauchst. Es gibt so ein Sprichwort: Der einfachste Weg hinaus ist durch. Manchmal führt das Zulassen von Gefühlen dazu, dass sie langsam an Intensität verlieren."

3. Konzentriere dich auf deine positiven Attribute und Stärken (denn da gibt es ganz viele!)

Zurückweisung kratzt am Selbstwert, daher kann es helfen, sich bewusst auf die eigenen Stärken zu fokussieren. Nicht vergessen: Es gibt ganz viel, dass du mitbringst, das bewunderns- und liebenswert ist. Sich all das, zum Beispiel mithilfe von Notizen, vor Augen zu führen (je konkreter, desto besser) hilft, schneller über die Ablehnung hinwegzukommen.

4. Mach dich nicht schlechter als du bist

Wenn wir Zurückweisung erfahren, tendieren viele von uns dazu, jedes Detail zu analysieren und darüber nachzugrübeln, was wir alles falsch gemacht haben. Oft haben wir aber gar nichts falsch gemacht, viel mehr scheitert es einfach an der Kompatibilität. Gerade bei Dates hilft es nichts, sich Vorwürfe zu machen und sich darauf zu konzentrieren, wie man sich lieber hätte verhalten sollen - manchmal stimmt halt einfach die Chemie nicht und das ist auch okay.

5. Thank you, next!

Wenn wir zurückgewiesen werden, sind viele von uns vermutlich dazu verleitet, den Kopf in den Sand zu stecken und aufzugeben. In Selbstmitleid baden ist für gewisse Zeit in Ordnung und auch notwendig. An einem gewissen Punkt sollten wir allerdings innehalten und überlegen: "Was habe ich davon, mich fertig zu machen? Und was möchte ich langfristig erreichen?" - das Ganze also etwas rationaler ansehen. Hier und da abgelehnt zu werden, gehört nun mal zum Leben dazu. Den Fokus neu ausrichten und sich vor Augen führen, was die eigenen Ziele sind, gibt Motivation, es weiter zu probieren.

 

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