5 Tipps, die es frischgebackenen Eltern ein bisserl leichter machen, um Hilfe zu bitten

Auch wenn du denkst, irgendwie kriegst du's schon hin: Es ist völlig okay, um Hilfe zu fragen.

Mutter mit Baby

Auf einmal ist das Baby da und alles ist anders. Schön anders – aber auch unfassbar stressig, ungewohnt und gerade am Anfang ziemlich überfordernd. In manchen Momenten wär es einfach nur toll, wenn da jemand wäre, der dir ein bisschen was von der Last abnimmt. Leider fällt es vielen von uns ziemlich schwer, andere um Hilfe zu bitten. Auch dich plagt dabei immer irgendwie ein schlechtes Gewissen? Wir haben ein paar Tipps, damit das ab jetzt ein bisschen leichter fällt.

1. Überlege dir genau, was du brauchst und mache eine To-Do-Liste

Wenn du Glück hast, gibt es in deinem Umfeld ohnehin die ein oder andere Person, die von sich aus anbietet, dich hier und da ein wenig zu entlasten. Damit das auch effektiv von statten geht, ein Tipp: Verschaffe dir einen klaren Überblick darüber, wie dir am besten geholfen werden kann und notiere die Punkte, die zu erledigen sind. So weißt du selbst genauer, was zu tun ist und kannst Freund*innen oder Verwandten konkrete Aufgaben nennen (Einkaufen gehen, Geschirrspüler ausräumen, etc.).

2. Auch öfters fragen ist in Ordnung

Das eine Mal die Freundin um Hilfe zu bitten, war ja noch okay – aber jetzt schon wieder anzukommen, wär echt zu viel, oder? Blödsinn! Versetze dich doch mal in ihre Situation: Würdest du es nicht auch wissen wollen, wenn deine Freundin deine Hilfe braucht? Eben. Vielleicht hat euer*eure Freund*in beim letzten Mal sogar angeboten, wieder vorbeizukommen – also scheu dich nicht davor, das Angebot auch anzunehmen.

3. Probier’s mit einem Essensplaner

Kennst du Meal Train? Mithilfe der Plattform können Freund*innen und Bekannte Menschen, die zum Beispiel aufgrund von Geburt, Krankheit oder OP nicht (oder nur schwer) die Möglichkeit haben, sich selbst Essen zuzubereiten, die Arbeit abnehmen und in einen virtuellen Kalender eintragen, wann sie eine Speise vorbeibringen können. Ziemlich cool, oder? Übrigens lässt sich die Plattform auch super für andere kleinere Aufgaben nutzen. So können Helfer*innen zum Beispiel auch eintragen, wann sie Zeit haben, babyzusitten oder mit dem Hund rauszugehen.

4. Verlasse dich auf die Hilfsbereitschaft von Fremden

Altmodische Straßenbahnen sind zwar hübsch anzusehen, einen Kinderwagen hinein zu hieven, ist allerdings wahrlich kein leichtes Unterfangen. Einkäufe hinaufzutragen, während man gleichzeitig ein schreiendes Kind im Arm hat, genauso wenig. Viele Alltagssituationen sind oft einfach nicht alleine zu bewältigen. Trau dich ruhig, Passant*innen zu fragen, ob sie dir helfen können: Sie sagen bestimmt nicht Nein und werden sich freuen, ihr Karma-Konto mit Pluspunkten zu befüllen.

5. Nutze Social Media und Online-Foren

In deinem Freundeskreis gibt es momentan kaum andere Jungmamis oder -papis oder sie haben gerade keine Zeit oder Lösung für dein Problem? Vielleicht ist dir dein Anliegen auch ein bisschen unangenehm und du weißt nicht recht, wie du es ansprechen sollst? Versuch’s mal online! Es gibt etliche Foren, in denen Eltern ihre Tipps und Erfahrungen austauschen. Gerade abends, wenn du darauf wartest, bis der Sprössling endlich eingeschlafen ist, lässt sich die Zeit wunderbar mit der Recherche in Eltern-Facebookgruppen vertreiben.

 

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