5 Tipps, damit dir der Rücken im Homeoffice nicht mehr weh tut

Aua! Wir alle sitzen derzeit mehr oder weniger bucklig und mit Schmerzen in Rücken und Nacken im Homeoffice. Damit daraus keine echten Haltungsschäden entstehen, kommen hier ein paar Tipps für einen gesunden Rücken.

Frau arbeitet im Homeoffice

Daheim zu arbeiten ist sowieso schon eine Ausnahmesituation für die gesamte Familie. Weil kaum jemand von uns wirklich rückenschonende Möbel zu Hause hat, kommen auch noch Schmerzen dazu. Hier ein paar Tipps um endlich schmerzfrei arbeiten zu können:

Schmerzfrei im Homeoffice - so geht's:

1.Die richtige Beleuchtung

Nicht alle haben ein lichtdurchflutetes Heimbüro. Viele sitzen im Esszimmer ohne Fenster oder in einer dunklen, umfunktionierten Nische der Wohnung. Und auch dort sollte man auf ausreichend Licht achten. Ist die Arbeitsumgebung dunkel neigt man eher dazu, die Augen zusammen zu kneifen und den Kopf wie eine Schildkröte nach vorne zu recken. Das strengt Augen und Nacken extrem an und die Schmerzen können mit der Zeit bis zwischen die Schulterblätter ausstrahlen.

2. Sitzposition wechseln

Klingt logisch, ist aber genauso wichtig, wie beim Telefonieren ab und zu aufzustehen und herumzugehen. Ob beide Beine am Boden, eines im halben Schneidersitz, mit Bein am Sessel oder beide - alles ist erlaubt. Sehr hilfreich ist es auch, den Sessel ab und zu umzudrehen und über die Lehne hinweg zu arbeiten. Das bringt den Rücken automatisch in eine andere Position.

Ein gesunder Lebensstil ist dir wichtig? Du willst lieber gesund bleiben, als dich irgendwann um deine Krankheiten zu kümmern? Dann bist du hier richtig! Beim ersten WIENERIN HOLISTIC HEALTH DAY erlebst du Körperwissen hautnah. Hier geht es zu den wichtigsten Informationen.

3. Arbeitsplatz wechseln

Couch, eine Frühstücksbar in der Küche oder ein höherer Tisch an dem man auch stehend arbeiten kann: alles was für ein paar Stunden Abwechslung in die Haltung bringt, ist gut. Hauptsache man verharrt auch dort nicht stundenlang.

4. Lockerungsübungen

2-5 Minuten Rückengymnastik zwischendurch wirken Wunder. Hier drei kleine Lockerungsübungen:

  • Bewusstes Schulterkreisen: 10x langsam in beide Richtungen, also mit den Schultern vor und zurück kreisen.
  • Rücken strecken: Aufstehen, die Hände an den Schreibtisch legen und mit den Beinen so weit zurückgehen, dass Oberkörper und Beine im 90°Winkel zueinander stehen. Die Beine dabei durchstrecken und bewusst die Schultern dehnen. Den Rücken dabei ganz gerade halten, kein Hohlkreuz oder Buckel machen.
  • Schultern und Nacken dehnen: Die Hände hinter dem Körper verschränken, Schultern bewusst nach unten ziehen, gerade nach vorne schauen und den Kopf dann 10x von links nach rechts drehen (dabei über die Schulter schauen, nicht kreisen).

5. Sport

Übungen zwischendurch sind super, ersetzen aber nicht den Gang ins Freie. Egal ob Spazierengehen, Walken, Radfahren oder Laufen - unbedingt aktiv bleiben und jeden Tag eine Runde machen. Das hilft den Kopf auszulüften, bewegt den ganzen Körper und entspannt automatisch.

Tipp: Die AGR - Aktion Gesunder Rücken e.V. widmet sich seit 25 Jahren der Prävention und Therapie von Rückenschmerzen. Wichtiger Teil der Arbeit ist die Vergabe des AGR-Gütesiegels "Geprüft & empfohlen", mit dem besonders rückenfreundliche Alltagsgegenstände ausgezeichnet werden können.

 

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