5 Sex-Mythen, an die wir als Teenager geglaubt haben

Na, ertappt? Diese Mythen kommen uns nur allzu bekannt vor.

Erinnern Sie sich noch an den Tag, an dem Sie endlich all' das über Sex erfahren haben, was Sie schon immer wissen wollten? Nein? Wir auch nicht.

Kein Wunder also, dass sich seit Jahrzehnten der ein oder andere Sexmythos hartnäckig gehalten hat.

Auch, wenn wir heute über die meisten Mythen herzlich lachen können und nostalgisch in Zeiten zurückblicken, in denen wir noch kichernd mit unseren besten FreundInnen unter der Bettdecke tuschelten, bleiben uns einige Märchen bis heute erhalten.

Mythos Nr.1: Der erste Sex ist immer schmerzhaft.

Was haben wir uns für Horror-Szenarien ausgemalt: Das "große erste Mal" erschien in unserer Vorstellung oft als etwas Angsteinflößendes, selten aber als etwas Schönes. Schade eigentlich. Denn ein paar Jahre später hätten wir unserem Teenager-Ich wohl nur zu gern das ein oder andere Geheimnis zugeflüstert.

Mythos Nr. 2: Zu viel Sex leiert die Vagina aus

Auch dieser Mythos ist natürlich Blödsinn. Egal wie oft oder mit wem - unsere Vagina bleibt dieselbe. Lediglich im fortgeschrittenen Alter verlieren unsere Vaginal Muskeln aufgrund des fallenden Östrogenpegels an Spannkraft.

Selbst die Geburt eines Kindes ändert die Größe unserer Vagina nicht dauerhaft. Spätestens nach einigen Monaten ist im Regelfall alles wieder beim Alten (mehr dazu hier: Sex nach der Geburt: 5 Tipps).
Also: More sex, please!

Mythos Nr. 3: Wenn man ein Tampon verwendet, ist man keine Jungfrau mehr

Ohhh, wie oft haben wir diese Frage schon in diversen Dr. Sommer Fragestunden gelesen?

Heute wissen wir, dass das Hymen nicht einfach "reißt" und Schmerzen beim ersten Mal meist durch Verspannung der Vaginalmuskulatur und ungeübtes Verhaltens des Partners verursacht werden.

Mythos Nr. 4: Männer denken nur an Sex. Und zwar ständig

Der Mythos des "hormongetriebenen" Wesens, das sich jede Sekunde des Tages nach Sex lüstet hält sich hartnäckig - stimmt aber wirklich nicht. Das beweist auch eine vielzitierte Studie der University of Ohio: Demnach denken Männer im Schnitt täglich 19-mal an Sex, allerdings fast genauso häufig an Essen, nämlich 18-mal, und immerhin 11-mal an schlafen (zum Vergleich: Frauen dachten in der Studie 15-mal an Essen und zehnmal an Sex).

Mythos Nr. 5: Frauen haben weniger Lust auf Sex als Männer

Eine Pauschalaussage, die sich auch im Erwachsenenalter bei vielen gefestigt hat. Das einzige Problem: Sie stimmt nicht.

Wie beispielsweise erst kürzlich wieder eine Studie der Fruchtbarkeitsapp Kindara zeigte, wollen Frauen nämlich genauso viel Sex wie Männer.
Mehr als die Hälfte der befragten Frauen gab an, gerne mehr Sex haben zu wollen. Nur 46% waren zufrieden mit ihrer momentanen sexuellen Aktivität.
Sogar 3/4 der Frauen wünschten sich laut Kindara öfter als dreimal pro Woche Sex.

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