5 Mode-Tipps für die Übergangszeit, wo man einfach nicht weiß, was man anziehen soll

Eigentlich haben wir ja schon alle die Herbstpullis rausgekramt, aber irgendwie ist's dafür doch noch zu warm. So richtig Sommer ist aber auch nimmer, schwitzen tun wir trotzdem. Aber hey, es gibt da ein paar gute Modetricks!

Übergangsmode

In der Früh ist’s frisch, zu Mittag Regen und am Nachmittag überlegt sich der Tag nochmal kurz, ob er nicht doch noch schnell der heißeste Sommertag des Jahres werden soll: Ja, wir wechseln auch im Minutentakt zwischen Schwitzen und Unterkühlen. Die Übergangszeit ist modetechnisch immer ein wenig fordernd, aber es gibt eine Lösung und sie heißt Layering. So funktioniert's:

1. Warm, aber eben nicht zu warm.

Auch, wenn’s in der Früh schon fast winterlich kalt ist: Pack dich nicht zu dick ein! Gerade im Herbst kann ein bisserl Weitblick bei der Outfitplanung nicht schaden. Das soll nicht heißen, dass du beim morgendlichen Weg in die Arbeit frieren sollst, aber das Credo lautet: Lieber ganz viele dünne Schichten als ein paar wenige dicke Stoffschichten.

2. Übergangsjacke, aber halt cool.

We feel you. Auch wir haben das Übergangsjacken-Shoppingtrauma in den Tiefen der Intersport-Regale zwischen Northface- und McKinley-Ständernmit Mama und Oma noch nicht überwunden. Aber schau: Eine Übergangsjacke muss nicht gleich eine Funktionsjacke sein. Klar soll's praktisch, nicht zu dick und auch nicht zu dünn sein, aber das geht auch stylischer als Softshell. Wer's klassisch mag, greift zu Lederjacken oder Parkas, wer’s (berufsbedingt) schicker will, kann einen Strick- oder Wollblazer zur Übergangsjacke umfunktionieren. Alternativ dazu tut’s auch ein leichter Mantel, in Knielänge streckt er optisch und macht jedes Outfit darunter businesstauglich. (Fashion-Menschen sagen dazu "Coatigan", also ein Mix aus Mantel und Cardigan, aber es ist in Wahrheit nur eine lange Weste!)

3. Mut zur Farbe!

Eigentlich würdest du ja gern ein bisserl buntere Outfits tragen und farbige Teile gefallen dir bei andern gut, aber selbst greifst du irgendwie immer zu schwarz? Now is the time, Honey. Die vielen Schichten eignen sich nämlich besonders gut für Color-Coordination. Das muss nicht immer gleich quietschbunt sein, als Faustregel kannst du dir merken: Zwei Schichten in einer ähnlichen Farbe, dazu dann einen gegensätzlichen Ton kombinieren. So wirkt's nicht zu unruhig und trotzdem frisch.

4. 2-in1-Teile

Okay, der Punkt geht jetzt doch an Mama und Oma, denn ein bisserl praktisch denken schadet in der Übergangszeit tatsächlich nicht. Zum Beispiel kannst du dir leichte Tücher an Gürtel oder Tasche binden – das ist ein Hingucker und wenn’s tagsüber doch frischer wird als gedacht, hast du ruckzuck einen Schal bei der Hand!

5. Oversize!

Hallo, zum Schluss noch die wichtigste aller Durchsagen: Bitte auf den Gemütlichkeits-Faktor nicht vergessen. Gerade wenn so viele Schichten gelayert werden, kann’s schnell ein bisserl ungemütlich werden. Daher gilt generell immer: Im Zweifelsfall lieber zu Oversized-Teilen greifen.

 

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