5 Ideen für Alltagsrebellionen, wenn euch das Patriarchat mal wieder so richtig nervt

Wir wissen: Das Leben als nicht-männliches Wesen im Patriarchat ist hart und kostet oft den letzten Nerv. Um eurem Frust immerhin ein bisserl Luft zu machen, hätten wir da ein paar Ideen:

Frauen

"Patriarchat – Wie lang noch??“, ist die Frage, die auch euch nächtens und tagsüber und eigentlich zu jeder Zeit beschäftigt? We know, sich 24/7 mit Mansplainern, schlechterer Chancen und Bezahlung, Schönheitsdruck und sexistischen Witzen rumzuschlagen, macht auf Dauer ziemlich grantig. Anstatt eure schlechte Laune in euch hineinzufressen, zeigt der Welt und dem Patriarchat, dass es euch reicht und rebelliert! Das muss auch gar nicht so anstrengend sein, wie es sich jetzt vielleicht anhört. Euren Alltag versüßen, wird es aber auf jeden Fall!

Hier unsere fünf Ideen für kleine Alltagsrebellionen, damit ihr es im Patriarchat zumindest ein bisserl leichter aushaltet:

1. Betreibt Womanspreading!

Was der Typ im Camp David-Shirt neben euch in der U-Bahn kann, könnt ihr schon lange! Anstatt eure Beine brav zu überschlagen, damit der edle Herr auch genug Raum für sein Gemächt hat, setzt euch das nächste Mal doch einfach selbst breitbeinig hin und amüsiert euch über seine Reaktion.

2. Verbrennt euren BH!

Okay, okay, natürlich müsst ihr euren schönen, perfekt sitzenden BH nicht gleich anzünden – wenn ihr aber das nächste Mal beim Anziehen in der Früh merkt, ihr habt eigentlich gar keinen Bock auf Busenknast, dann verzichtet doch einfach drauf! Wenn andere komisch schauen – ist doch wurscht! Free the nipple!

3. Geht unrasiert auf’s Tinder-Date!

Am Abend steht ein Date mit dem Tinderboy an. Da ihr ziemlich sicher seid, dass ihr wohl ein bisserl mehr als Händchen halten werdet, würdet ihr euch an dieser Stelle vorsorglich von oben bis unten enthaaren. Wozu eigentlich? Körperbehaarung ist was völlig Natürliches und wenn Tinderboy euch mit ein paar Haaren nicht mehr will, ist er euch ohne sowieso nicht wert. Also: Pfeift doch drauf und nutzt die Zeit lieber für was G‘scheites (Schoki essen oder so).

4. Kauft Beautyprodukte in der Männerabteilung!

Darüber, dass Beauty- und Pflegeprodukte von Frauen ungerechterweise teurer sind als die von Männern, haben wir ja eh schon öfters berichtet (>>> siehe hier). Anstatt sich dem Gender Pricing zu beugen, kauft doch einfach einen Männerrasierer (außer natürlich ihr habt dem Rasieren nach dem Lesen von Tipp Nr. 3 nun ganz abgeschworen oder steht wirklich so sehr auf die Farbe Pink).

5. Packt nur noch weibliche Musikerinnen auf eure Spotify-Playlist!

Vor kurzem berichteten wir, dass Österreich auf Spotify vorranging männliche Künstler hört – obwohl es doch wirklich mehr als genug geniale Musikerinnen gibt! Habt ihr von Männern eh schon die Nase voll, dann lasst doch in eurer Mediathek den großartigen Ladies der Musikwelt den Vorrang. Hört euch durch die weibliche Musikwelt und entdeckt eure neue feministische Lieblingshymne!

 

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