5 Gründe, wieso du dich unter Menschen einsam fühlst

Obwohl du umgeben von Menschen bist, fühlst du dich einsam? Das kann unterschiedliche Gründe haben. Wir haben uns fünf davon genauer angeschaut.

5 Gründe wieso du dich unter Menschen einsam fühlst

Hier sitzt du also, an einem Tisch voller Menschen und eigentlich fühlst du dich einsam. Alle rund herum lachen, doch irgendwie bist du seltsam beklemmt und es kommt dir vor, als würde dich das Geschehen gar nicht betreffen. Das Gefühl ist schwer zu erklären. Aber obwohl du umgeben von Leuten bist, könntest du emotional gesehen genauso gut allein sein. Kommt dir das bekannt vor? We got you covered 😉

Das Gefühl der Einsamkeit, wenn du in der Nähe anderer Menschen ist, die Reaktion deines Körpers darauf sein, dass deine Bedürfnisse nicht erfüllt werden. Du solltest in dem Fall genau in dich hinein horchen um heraus zu finden, was genau dir fehlt. Manchmal kann das Gefühl der Einsamkeit Dinge erhellen, die du gerne tun würdest, um dich besser zu fühlen.

Wir haben fünf Gründe gesammelt, wieso du dich unter Menschen einsam fühlst:

1) Du sehnst dich nach Nähe

Einsamkeit ist eine komplizierte Angelegenheit. Sie könnte bedeuten, dass du dich nach einer engeren Verbindung sehnst. Mit anderen Worten: Wenn es in einer Freundschaft oder romantischen Beziehung nicht so klickt, wie du es dir wünscht, fühlst du dich möglicherweise unerfüllt. Du willst mehr. Eine engere und tiefere Verbindung.

Versuche, mit diesen Menschen bewusst Zeit zu verbringen und zum Beispiel einen Spaziergang zu machen und nur zu reden, ohne das Handy in die Hand zu nehmen. Trotzdem darfst du nicht vergessen, dass man eine bestimmte Verbindung nicht erzwingen kann. Sogar, wenn beide Personen offen sind, sich näher kennen zu lernen, kann es sein, dass man trotzdem nicht auf einer Wellenlänge ist. Deshalb ist es wichtig, enge bestehende Freundschaften zu pflegen!

2) Du bist introvertiert

Der große Unterschied zwischen extrovertierten und introvertierten Menschen ist, dass extrovertierte Menschen Energie von Treffen mit anderen bekommen. Bei Introvertierten ist es genau umgekehrt und sogar der Umgang mit Freund*innen kostet sie Kraft. Vielleicht kannst du dich nicht mehr auf das Gespräch konzentrieren, weil du einen Introvert Hangover hast? Nimm dir als introvertierte Person genug Zeit, um deine Batterien wieder aufzufüllen.

3) Du brauchst engere Freundschaften, nicht mehr

Theoretisch könntest du eine Million Freund*innen haben, aber wenn du nicht bereit bist, Zeit und Energie zu investieren, wirst du dich wahrscheinlich weiterhin einsam fühlen. Damit man sich in einer Beziehung wirklich mit jemandem verbunden fühlen kann, muss man das Gefühl haben, man selbst sein zu können. Das ist einfacher, wenn man sich auf eine kleine ausgewählte Gruppe konzentriert, als wenn man versucht, mit einem dutzend Menschen eine enge Beziehung herzustellen.

Eine Verbindung aufzubauen, bedeutet übrigens nicht, dass du dann permanent deine Probleme bei der anderen Person abladen kannst. Eine Beziehung muss ein Geben und Nehmen sein.

4) Du öffnest dich nicht

Andere Menschen nah an sich ran zu lassen, kann gruselig sein. Denn dann kann es passieren, dass diese dich vielleicht verletzen. Wenn du aber das Gefühl hast, dass niemand dich wirklich kennt und dich das stört, dann hast du dich vielleicht nicht geöffnet. Freundschaften werden besonders eng, wenn man authentisch ist. Das ist nur möglich, wenn man andere Menschen an sich ranlässt. Das ist ein Prozess, aber auf jeden Fall ein wichtiger.

5) Du verbringst zu viel Zeit auf Social Media

Wir alle haben diese Freund*innen, die die gesamte Zeit, die wir mit ihnen zusammen sind, auf ihr Handy schauen. Es fühlt sich an, als würden sie bessere Unterhaltung dort suchen, als wir ihnen bieten können. Hast du dich schonmal gefragt, ob vielleicht du diese*r Freund*in bist?

Wenn du ständig das Bedürfnis hast, auf dein Handy zu sehen, ist das ein Zeichen, dass du am liebsten die aktuelle Situation verlassen würdest. Einige Studien zeigen auch, dass je einsamer eine Person, sie desto mehr Zeit in den sozialen Medien verbringt und so eine Art Kreislauf entsteht.

Sind wir ehrlich, die letzten Monate war Social Media die einzige Möglichkeit, in Kontakt und vernetzt zu bleiben. Wir müssen uns erst wieder umgewöhnen. Wenn du dich etwas eingerostet fühlst, was Face-to-Face-Gespräche angehen, versuche dich zuerst in aktivem Zuhören. Hör dir wirklich an, was das Gegenüber erzählt, frag genauer nach und gib der*demjenigen die Möglichkeit, ins Detail zu geben. So baut ihr eine tiefere Verbindung auf, weil das Gegenüber merkt, dass du wirklich zuhörst.

 

Aktuell