5+ Gründe, um heute sicher nicht laufen zu gehen

Wir alle kennen sie, wir alle haben sie: Ausreden, warum wir heute keinen Sport machen können. Ein Best Of. Und wie man den inneren Schweinehund endlich besiegen kann.

Ausreden kennen wir alle. Zu oft sind sie verlockend, weil sie uns das Leben leichter machen und es uns ermöglichen, in unserer Komfortzone zu bleiben. Das gilt ganz besonders fürs Laufen. Die größte Hürde: Manchmal überhaupt erst das Haus zu verlassen, wenn einem unzählige Gründe einfallen, die dagegen sprechen. Die Macher von Freeletics Running, der hochmotivierenden App für personalisiertes und effektives Lauftraining, fassen die schlechtesten Ausreden für den allseits beliebtesten Sport zusammen. Freeletics Running Expert und ehemaliger Profi-Läufer Sebastian Hallmann gibt außerdem praktische Tipps, wie man dem inneren Schweinehund überwinden kann.

Ausrede 1: "Es ist zu früh."


Sie gehen abends ins Bett und sind fest entschlossen, am nächsten Morgen früh aufzustehen, um Laufen zu gehen. Kaum klingelt der Wecker, ist die gestrige Motivation passé. Im Kampf zwischen “Nochmal eine Runde Schlafen” oder sich zum Frühsport aufraffen gewinnt meistens Ersteres. “Muss aber nicht sein”, meint Sebastian Hallmann. “Stellen Sie den Wecker weit weg vom Bett auf, damit Sie aufstehen müssen, um ihn auszuschalten. Waschen Sie Ihr Gesicht. Das alles hilft dabei, wach zu werden. Und denken Sie daran, dass beim Laufen Glückshormone ausgeschüttet werden. Mit einem Morning Run starten Sie also gleich besser gelaunt und motiviert in den Tag.”

Ausrede 2: "Ich bin nicht fit genug."


Laufen ist ideal, um mit dem Abnehmen zu beginnen und in ein fittes Leben zu starten. Jeder kann laufen. Man muss einfach nur darauf achten, es nicht gleich zu übertreiben. Hallmann dazu: “Erwarten Sie nicht, beim ersten Mal gleich einen 5-km-Lauf hinzulegen. Je geringer das Fitnesslevel, desto langsamer sollten Sie starten. Denn wenn Siezu schnell starten, könnten Sie sich verletzen. Intervalltraining mit seinen Erholungsphasen ist dabei ideal, um mit dem Laufen und Abnehmen zu beginnen.”

Ausrede 3: "Das Wetter passt nicht."


Das Wetter sollte kein Grund sein, sich vorm Laufen zu drücken. Natürlich ist es nicht gerade angenehm, rauszugehen, wenn es in Strömen regnet. Es tut aber auch nicht weh und wird vielleicht sogar Spaß machen, wenn man erst mal angefangen hat. Egal, ob es warm ist, regnet oder schneit, für jede Eventualität gibt es die passende Laufbekleidung. “Im Sommer können mit Hilfe des Wetterberichts das Training um die heißesten Tage bzw. Stunden herum geplant warden”, rät Hallmann. “Im Falle von Sturm, Gewitter oder Hagel sollten Sie allerdings wirklich lieber zu Hause bleiben. Wenn Sie spät abends laufen, achten Sie bitte auf Ihre Sicherheit und laufen Sie nur in gut beleuchteten Gegenden.”

Ausrede 4: "Ich habe keine Zeit."


Eine Woche hat 168 Stunden. Wenn Sie jeden Tag je acht Stunden schlafen und arbeiten, bleiben 72 Stunden für andere Aktivitäten. Nehmen Sie sich 30 Minuten Zeit fürs Training, dann sind das gerade mal 2% eines Tages. Wenn das keine gute Investition ist! Sebastian Hallmann empfiehlt: “Wenn Sie Ihre Woche im Voraus planen, ist es kein Problem, drei bis vier Workouts im Terminplan unterzubringen. Versuchen Sie beispielsweise mal direkt nach der Arbeit Laufen zu gehen und so den lästigen Feierabendverkehr zu umgehen. Wenn möglich, nutzen Sie Ihre Mittagspause für einen Run und essen Sie danach ein vorgekochtes Gericht. Oder stehen Sie ein bisschen früher auf und nutzen Sie die Zeit für einen Morgenlauf.”

Ausrede 5: "Mir wird beim Laufen langweilig."


Das kann bei längeren Strecken passieren. Glücklicherweise sorgen Laufapps wie Freeletics Running dank unterschiedlichster Workouts dafür, dass man sich garantiert nicht langweilt. Für längere Runs, die schnell mal langweilig werden können, hat Freeleticseine Reihe von Tipps für mehr Spaß beim Lauftraining zusammengestellt.

Ausrede 6: "Es ist mir unangenehm vor anderen zu laufen."


Zu viele Menschen fangen gar nicht erst an zu laufen, weil es ihnen peinlich ist, von anderen dabei gesehen zu werden. Aber: “Andere Läufer wissen, wie schwer es sein kann und werden Sie nicht verurteilen”, beruhigt Hallmann. “Und seien wir ehrlich: Die meisten werden einfach ein schlechtes Gewissen bekommen, weil sie selbst dringend mal wieder trainieren müssten. Also, seien Sie stolz auf sich! Wenn Sie immer noch Angst davor haben, dann versuchen Sie es erstmal in ruhigeren Gegenden, wo weniger Menschen unterwegs sind. Auch die richtige Laufbekleidung kann Ihnen ein gutes Gefühl geben.”

Ausrede 7: "Ich habe Angst, mich zu verletzen."


Sport ist Mord? Man hört des Öfteren, Laufen sei schlecht für Herz und Gelenke, aber genau das Gegenteil ist der Fall. Laufen ist sehr gesund. Gefährlich wird es nur, wenn man sich zu viel zumutet, und der Körper noch nicht an die Belastung gewöhnt ist. Hallmann klärt auf: “Realistische Ziele, Training mit Köpfchen und ausreichende Regeneration sind der Schlüssel. Wenn Sie orthopädische Erkankungen, Fehlstellungen oder dergleichen haben, die Sie beim Laufen beeinträchtigen, sollten Sie zuerst einen Arzt konsultieren.”

Fassen wir das Ganze also nochmal zusammen: Ausreden sind der schlimmste Feind einer Athletin. Der Schlüssel zum Erfolg ist eine Willenskraft, die stärker ist als jede Ausrede. Verlieren Sie Ihre Ziele nicht aus den Augen, nur weil Sie gerade in diesem Moment etwas Anderes wollen. Bleiben Sie dran, die Form und der Spaß kommen mit der Zeit ganz von alleine.

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