5 Eyeliner-Fehler, die wir künftig vermeiden

Wenn der Lidstrich perfekt werden soll, sollte man diese Eyeliner-Fehler unbedingt vermeiden.

So grazil wie bei Adeleoder lieber so extravagant wie bei Amy Winehouse? Egal für welche Eyeliner-Variante man sich entscheidet, wirklich gut sieht der Lidstrich nur dann aus, wenn er perfekt gezogen wurde. Und damit das gelingt, sollten Sie diese Fehler unbedingt vermeiden:

Fehler 1: Keine Grundierung benutzen

Nur Eyeliner-Anfänger arbeiten ohne eine gründliche Vorbereitung. Damit der Eyeliner nämlich weder auslaufen, verwischen, noch sich vorzeitig verflüchtigen kann, braucht es eine fixierende Schicht, die überschüssigen Talg aufsaugt und sich so ebenmäßig über die Haut legt, dass ein feiner, gleichmäßiger Strich gezogen werden kann. Spezielle Eyeprimer eigenen sich hierfür am besten. Wer keinen solchen zur Hand hat, sollte das Auge wenigstens vor dem Auftragen des Eyeliners gründlich mit transparentem Puder bestäuben.

Fehler 2: Falschen Eyeliner benutzen

Welcher Eyeliner der Richtige ist, hängt davon ab, welches Ergebnis man erzielen will. Mit einem Stift wird man beispielsweise nie ein so präzises Ergebnis erreichen, wie mit einem Flüssigliner. Daher gilt: Mit flüssigen Eyelinern zieht man extravagante Lidstriche, die über den Lidrand hinausgehen und im Mittelpunkt des Looks stehen sollen. Eyeliner Stifte eignen sich hingegen für ein gewöhnliches Tagesmakeup, aber besonders auch für Anfänger, die noch keine Präzise Handführung haben. Am natürlichsten sind Lidstriche, die mit einem Pinsel und pudrigem Lidschatten gezogen werden.

Fehler 3: Falsche Technik des Auftragens

Auch wenn der Lidstrich am Ende wie eine präzise, in einem Strich gezogenen Linie aussehen soll, darf er niemals in nur einem Zug aufgetragen werden. So verwackelt das Ergebnis garantiert. Wie man diesen Eyelinerfehler vermeidet? Ganz einfach: Indem man zunächst viele kleine Linien oder Punkte dicht nebeneinander am Wimperkranz setzt und diese erst bei einem zweiten Durchgang zu einer durchgehenden Linie verbindet.

Fehler vier: Zu harte Konturen zeichnen

Je natürlicher ein Lidstrich wirken soll, desto weicher sollte seine Kontur auslaufen. Die Linienführung muss zwar exakt und gleichmäßig sein, die Farbränder dürfen hingegen keine harte Kante bilden, um den Look nicht wie gezeichnet aussehen zu lassen. Jeder Lidstrich (auch bei Flüssiglinern à la Amy Winehouse) sollte daher vorsichtig verwischt werden. Wie stark man die Linie an den Rändern auslaufen lässt, hängt wiederum vom Look ab. Exakte Linien mit Flüssigliner sollten nur minimal tuschiert werden, um einen harmonischen Übergang zwischen Eyeliner und dem restlichen Lid zu zaubern. Puder-Linder oder Stift-Farben dürfen hingegen etwas weicher auslaufen. Doch Vorsicht: Für akkurate Ergebnisse arbeitet man hierfür nicht mit den Fingern, sondern stets mit einem Pinsel.

Fehler fünf: Ungünstig akzentuiert

Während der obere Wimpernkranz dicht und voll wirken soll, würde ein übermäßig betonter unterer Wimpernkranz das Auge eng und klein wirken lassen. Am unteren Kranz sollte daher entweder gar kein Eyeliner oder eine möglichst helle Farbe verwendet werden. Für den oberen Wimperkranz gilt hingegen: Hier darf eine dunkle Eyelinerfarbe gewählt werden, die möglichst dicht an und zwischen den Wimpern aufgetragen wird. Besonders intensiv wirkt das Ergebnis übrigens dann, wenn man etwas Eyeliner (am besten pudrigen) auch im Inneren des oberen Wimpernbogens aufträgt.

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