5 Dinge, die passieren, wenn du keinen Sex hast

Orgasmen beeinflussen dein Leben auch außerhalb des Schlafzimmers. Der richtige Orgasmus kann uns stärker und selbstbewusster machen. Wie – das verrät Naomi Wolf in ihrem Buch „Vagina – eine Geschichte der Weiblichkeit.“

Ein Leben ohne Orgasmen - ob solo oder zu zweit - kann negative Folgen für uns haben. Wie, lest ihr hier:

1: Ein Orgasmus hilft uns dabei, bessere Entscheidungen zu treffen


Dopamin ist wahrscheinlich die stärkste Chemikalie, die unser Gehirn natürlich herstellt. Sie ist verantwortlich für das „Vergnügungszentrum“ im Gehirn, das uns nach dem Orgasmus in eine euphorische Stimmung versetzt. Die Concordia Universität in Montreal hat herausgefunden, dass eine gesunde Zufuhr von Dopamin dem Gehirn Flexibilität bei der Entscheidungsfindung gibt. Wir können uns dadurch an unsere sich ständig ändernde Umwelt anpassen und uns aussuchen, was das Beste für uns ist. Es macht uns offener und stärker für neue Herausforderungen, die vorher vielleicht beängstigend waren. Auf einem physiologischen Level fördert Dopamin die Durchblutung – was Depressionen verhindert und die Motivation stimuliert. Wir sind durchsetzungsfähiger und können uns besser auf unsere Aufgaben konzentrieren.

2: Sex stimuliert unsere Kreativität


Die berühmtesten Künstlerinnen und Dichterinnen haben immer wieder vom sexuellen Erwachen berichtet, das ihre kreativen Phasen begleitet hat. Das ganze Dopamin und Oxytocin, das wir beim Orgasmus ausschütten, macht Frauen intuitiver, positiver und energetischer. Ein erfülltes Sexleben bringt Inspiration und Motivation.

3: Ein erfülltes Sexleben macht uns sozialer


Hier kommt wieder Dopamin ins Spiel – das oft auch missbräuchlich in Form von Drogen oder anderen Süchten erzeugt wird. Doch wenn es regelmäßig und in einer gesunden Form ausgeschüttet wird, dann ist es wahrscheinlicher, dass wir an sozialen Aktivitäten teilnehmen – mit einem gesunden Ego. Oxytocin hilft auch bei der Förderung des sozialen Verhaltens, wie Dr. Helen Fisher, Anthropologin und Autorin des Buches „Die Anatomie der Liebe“, herausgefunden hat. Studien zeigen, dass Menschen mit einem geringen Dopamin- und Oxytocin-Level, introvertierter sind. Testosteron ist auch ein Hormon, das während des Orgasmus produziert wird – es hilft uns dabei, unsere Meinung laut auszusprechen, wenn wir uns in einer Gruppe von Leuten befinden.

4: Er hilft uns beim Abschalten


Ja, es gibt sogar Studien, die besagen, dass Orgasmen uns in einen anderen Bewusstseinszustand versetzen können. Das passiert, weil das Autonome Nervensystem die Kontrolle übernimmt. Es sendet Signale, die uns Sicherheit fühlen lassen – das Vorspiel ist dafür zuständig, dass wir uns sicher fühlen – sodass wir in eine transzendentale Phase übergehen. Das Limbische System im Gehirn wird während eines Orgasmus‘ besonders stimuliert – der gleiche Bereich, der auch bei der Meditation aufleuchtet. Wir verlieren den Bezug zur Außenwelt und befinden uns in einem Ausnahmezustand.

5: Orgasmen ermutigen uns dazu, an die eigene Intuition zu glauben


Unser „Neocortex“ im Gehirn ist dafür verantwortlich, wie wir Leute bewerten und unsere Umwelt einschätzen. Es wird auch als Zentrum der „Wachheit“ bezeichnet – weil es immer ein Problem braucht, das gelöst werden will. Dr. Pooja Lakshmin, Stanford University, behauptet, dass ein Orgasmus dieses Zentrum für eine kurze Zeit außer Gefecht setzt – das heißt, wir können mehr fühlen. Wir vertrauen anderen mehr – vor allem unseren Partnern – weil unser Gehirn weniger Zeit damit verbringt, andere zu bewerten.

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