5 Dinge, die Menschen die gut riechen, richtig machen

Wir alle kennen Menschen, die einfach toll riechen. Martina Parker verrät, woran das liegt.

Wir alle kennen Menschen, die immer umwerfend duften. Klar! Viel davon hängt mit Körperhygiene zusammen, aber darüber hinaus gibt es noch einige Tricks seinen Körpergeruch positiv zu beeinflussen.

1. Besser essen, weniger saufen.

Dass Ernährung einen Einfluss auf unseren Körpergeruch hat, ist unbestritten. Für viele Japaner riechen wir Europäer unangenehm nach den Milchprodukten, die wir verzehren. Auch Knoblauch, Zwiebel und Kohl kann man am nächsten Tag auf der Haut erschnuppern. Die Intensität ist individuell und bei manchen stärker bei manchen weniger stark. Fragen Sie eine ehrliche Freundin. Was ebenfalls zu erschnüffeln ist, ist übermäßiger Alkoholgenuss. Der sorgt nämlich am nächsten Tag für einen klebrig, süßlichen Duft auf der Haut.

2. Eine Dusche ist kein Quickie.

Tja, schwieriges Thema. Eigentlich sollte man annehmen, dass jeder weiß, wie man sich duscht. Letztens sah ich im Fitnesscenter aber eine Frau, die gerade für 30 Sekunden unter die Dusche hüpfte. So wird das natürlich nichts. Dass man ausgiebig und mit Duschgel oder Seife duscht sollte selbstverständlich sein. Und danach bitte ein Deo verwenden. Schweißgeruch geht einfach gar nicht.

3. Kleider machen (gut riechende) Leute.

Viele lüften und waschen ihre Klamotten einfach nicht oft genug. Ein getragenes Kleid oder ein Pulli gehören nicht zurück in den Schrank, sondern erst einmal ausgelüftet und bei Bedarf gereinigt oder gewaschen. Ganz wichtig für den guten Gesamtgeruch sind die Wahl des Waschmittels und ggf. des Weichspülers. Vermeiden Sie scharfe, seifige Gerüche. Wer es luxuriös mag, greift zur Marke Laundress. Diese "Shampoos" für Seidenblusen und Kaschmirpullis wurden zusammen mit Parfümeuren entwickelt. Kosten zwar viermal so viel wie Persil Classic, aber man gönnt sich ja sonst alles.

4. Richtig layern.

Wenn Sie bis jetzt alles richtig gemacht haben, haben Sie schon vier bis fünf Gerüche an sich. Ihren natürlichen - von der Ernährung beeinflussten - Körpergeruch. Den Duft von Seife und/oder Duschgel, Bodylotion, Deo und den Geruch ihrer Kleider. Alle diese Düfte sollten harmonisieren. Bleiben Sie bei einer Duftfamilie (frisch, blumig, würzig), oder testen Sie den Mix vorab aus. Ich habe mich letztens im Hotel mit dem superfrischen Duschgel Hermès Eau d´Orange Verte geduscht und danach eine Dr Hauschka Körpermilch mit Mandel aufgetragen und die Kombi roch echt eigenartig. Tipp: Es gibt Parfümfirmen bei denen das Layering unterschiedlicher Düftnoten Programm ist wie z.B. bei Jo Malone.

Zur Parfümwahl ist generell zu sagen: Lassen Sie sich in einer Parfümerie beraten und nehmen Sie sich viel Zeit für die Duftwahl. Auch hierempfehle ich in Wien das Le Parfum, weil es dort die größte Auswahl an Nischendüften gibt und das Personal echt was von Düften versteht. Nicht die erste Kopfnote zählt für die Beurteilung, sondern wie der sich der Duft auf ihrer Haut entwickelt.

Tragen Sie Parfüm überall auf, wo die Haut besonders warm ist. Ideal sind die Chakrenpunkte Steißbein, Bauch, Solarplexus, Brust, Nacken und Haare. Achtung überall nur einen Hauch auftragen und jetzt mindestens 30 Minuten warten bevor Sie das Haus verlassen.

5. Nicht nachlassen.

Viele Düfte verfliegen schon nach ein bis zwei Stunden. Frische zitronig-aquatische Düfte schneller als holzig-würzige. Fett erhöht die Haltbarkeit, deshalb ist ein Körperöl eine gute Grundlage. Ansonsten gilt. Sprühen Sie nach. Haben Sie einen kleinen Zerstäuber in der Handtasche, beim Schreibtisch, oder im Auto. Aber auch hier bei der Dosis nicht übertreiben. Ein bis zwei Spritzer oder Tupfer genügen. Und jetzt genießen Sie die Komplimente Ihrer Mitmenschen.

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