5 Dinge, die dir deine Hautärztin an sonnigen Frühlingstagen verbieten würde

Auch beim Spaziergang während der Corona-Krise gilt: Die ersten Sonnenstrahlen sind die gefährlichsten. Wir haben für dich die wichtigsten Fakten zur Frühlingssonne.

Frau mit Sonnenbrille in der Frühlingssonne

Samma uns ehrlich: Die warmen Strahlen der Frühlingssonne heben die Laune und der goldene Schimmer unseres Teints ist ein wirklich netter Nebeneffekt. Gerade nach Wochen in den eigenen vier Wänden macht etwas Sonne das Leben ein weniger besser. Schade nur, dass unser*e Hautärzt*in diese Meinung nicht teilt. Er*Sie weiß um die Schattenseiten der Sonne. Vor allem die ersten Frühlingsstrahlen haben es in sich.

Wie du deine Haut in der Frühlingssonne am besten schützt

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Fehler 1: Sonnenschutz nicht ernst nehmen

UV-Strahlung sieht man nicht. Und man spürt sie vor allem nicht. Im Gegensatz zur Wärme der Sonne bemerken wir ihre UV-Wirkung nicht unmittelbar. Erst wenn Rötungen – und damit immer auch Zellschädigungen – entstanden sind, werden die gefährlichen Folgen der Sonne sichtbar. Daher gilt: Lass dich von den noch kühleren Temperaturen nicht täuschen. Die UV-Intensität ist dadurch nicht gemindert.

Fehler 2: Sich auf sein Make Up verlassen

Die meisten Foundations haben bereits einen Lichtschutzfaktor integriert. Das reicht doch, könnte man also meinen. Im Frühling ist die Sonne ja eh noch nicht so stark. Aber aufpassen: Der UV-Schutz eines Make-ups ist niemals absolut – weder im Sommer noch im Frühling. Meistens arbeiten Foundations mit einem SPF von 15 bis 20. Höhere Werte würden die Deckkraft des Make-up verfälschen. Für einen umfänglichen Sonnenschutz, der auch dann Bestand hat, wenn man sich länger im Freien aufhält, braucht es aber einen höheren SPF und damit eine spezielle Sonnencreme. Diese lässt sich natürlich gemeinsam mit dem Make-up verwenden: Einfach zunächst die Sonnencreme auftragen, gut einwirken lassen und anschließend die Foundation wie gewohnt auftragen.

Fehler 3: Bei Wolken auf UV-Schutz verzichten

Sonnenschutz ist im Frühling immer Pflicht. Auch dann, wenn wir an einem wolkigen Tag auf dem Balkon sitzen oder durch die City flanieren. Ein Großteil der UV-Strahlung dringt auch durch einen bewölkten Himmel hindurch. Zudem reagiert blasse Haut besonders empfindlich. Noch fehlt ihr eine so genannte Lichtschwiele; also ein natürlicher (aber nicht absoluter!) Zellschutz, der durch vermehrte Pigmentierung entsteht. Eine spezielle Sonnencreme muss es allerdings nicht sein. In der Regel genügt jetzt eine Foundation mit SPF.

Fehler 4: UV-Creme aus dem Winter benutzen

Auch im Skiurlaub haben wir uns vor gefährlicher UV-Strahlung geschützt. Und das ist auch gut so. Allerdings sollten wir die restliche Sonnencreme aus dem Winter nun nicht mehr aufbrauchen. Ihr Schutz ist zwar ebenso intensiv, doch leider ist ihre Konsistenz für Frühlingshaut in der Regel zu fett. Die Haut produziert bei milden Temperaturen mehr Talg, weshalb schwere Sonnencremes jetzt zu üppig sind. Besser eignet sich ein leichtes Gel oder Sonnenmilch.

Fehler 5: Zuhause oder im Büro auf Sonnenschutz verzichten

Große Fenster lassen viel Licht herein. Nach den langen, trüben Wintermonaten hebt das die Laune – und zwar spürbar. Was hingegen nicht spürbar ist, sind UVA-Strahlen, die auch vor Fensterglas keinen Halt machen. Selbst indoor ist man daher nicht unbedingt vor UV-Schädigungen sicher. Wer im Home Office oder Büro unmittelbar vor einem Fenster arbeitet oder sich viel in Räumen mit großen Scheiben aufhält, sollte daher wenigsten einen geringen Schutzfaktor (10 oder 15) auf der Haut tragen. Ein Make Up mit SPF reicht aus. Und dann gilt: Augen schließen und die warmen Strahlen ins Gesicht scheinen lassen.

 

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