5 Bad-Gewohnheiten, die dich krank machen können

Regelmäßig putzen ist schön und gut. Aber nicht genug.

Dem Putzen von Bad und Klo wird meist mehr Zeit und Sorgfalt zugewandt als anderen Teilen der Wohnung. Und das ist auch gut so.

Doch es gibt einige nicht so gesunde Angewohnheiten, mit denen wir Keime aus dem Bad in der ganzen Wohnung verteilen:

1: Das Handy aufs Klo mitnehmen

Ja, es mag schon angenehm und gemütlich sein, die neuesten Pinterest-Seiten auf dem Klo durchzuscrollen - doch ganz so gesund ist es leider nicht. Warum das keine gute Idee ist, erklärt Charles Gerba, Mikrobiologe an der Universität von Arizona, in dieser Studie.

"Toiletten sind voller Bazillen, Bakterien und pathogener Erreger - die meisten davon aus Fäkalien", so der Experte. Türgriffe, Fußboden, Klopapierhalter und Wasserhähne sind besonders schmutzig. Wenn man das Handy am Klo einmal ablegt, wäscht man sich zwar die Hände, das Smartphone aber trägt die Erreger weiter mit sich. Also lieber aufpassen, wenn ihr das nächste Mal euer Handy in einer Toilette ablegt.

2: Hände nicht richtig waschen

Einmal schnell unters heiße Wasser und dann beim Handtuch flüchtig drüberwischen - so oder so ähnlich waschen wir meistens unsere Hände. Doch das ist alles andere als gründlich genug, warnen ExpertInnen. Denn Händewaschen ist noch immer ein wichtiger Schutz vor Infektionen. Wie es richtig geht? Die Hände mit genügend warmem, seifigem Wasser 20 bis 30 Sekunden lang einreiben und unter fließendem Wasser abspülen. Danach gut abtrocknen.

Tipp: Wer die Sekunden nicht zählen will, kann auch einmal "Happy Birthday" im Kopf abspielen. Das Lied dauert WissenschaftlerInnen zufolge genau solange, wie eine gründliche Handwäsche!

3: Die falsche Seife verwenden

Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen. Der Grund: sie "sammeln" Bakterien,wenn sie von mehreren Menschen benutzt werden. Doch zuhause kann man ruhig zum Seifenstück greifen, um die Umwelt zu schonen.

4: Kein Desinfektionsmittel anwenden

Auch wenn Desinfektionsmittel keine (!) Alternative zum Händewaschen darstellen, kann es nach dem Besuch einer öffentlichen Toilette ratsam sein, sie zusätzlich zu verwenden. Denn das Desinfektionsmittel schützt die Hände auch noch längere Zeit vor Infektionen.

5: Handtücher nicht oft genug wechseln

In öffentlichen Badezimmern ist klar: niemand greift gerne zum einzigen Handtuch. Doch zuhause verwendet dann meist die ganze Familie ein Handtuch - der perfekte Keimüberträger für alle möglichen Krankheiten. Einmaltücher sind natürlich keine Alternative, da sie umweltverschmutzend sind. Lieber darauf achten, dass man Handtücher einmal die Woche auswechselt und wäscht.

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