5 Arten, wie Beziehungen unsere Gesundheit beeinflussen

Eine großangelegte Studie zeigt, wie sehr Beziehungen unsere Gesundheit - im Positiven wie im Negativen - beeinflussen.

Wie wirkt sich unsere Beziehung auf die eigene Gesundheit aus?

Eine Studie der Princeton und Northwestern University zeigt, wie Beziehungen unsere Gesundheit beeinflussen können. Die Forscher*innen untersuchten die Daten von über 14.000 US-Amerikaner*innen in unterschiedlichen Altersgruppen.

Gemessen wurden Kriterien wie die soziale Unterstützung (etwa die Verlässlichkeit von Familienmitgliedern), soziale Integration (etwa die Häufigkeit von Kontakten zu anderen) und soziale Spannung (z.b. wie oft man von Freund*innen kritisiert wird). Das wurde dann mit gesundheitlichen Faktoren wie dem Blutdruck und dem BMI in Zusammenhang gebracht.

Im Großen und Ganzen fanden die Forscher*innen heraus, dass sozial besser integrierte Personen und Personen, deren Beziehungen eine höhere Qualität haben, auch gesünder sind. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

5 Arten, wie Beziehungen unsere Gesundheit beeinflusst


1: Die Untersuchten hatten einen niedrigeren Blutdruck, wenn sie mehr Zeit mit anderen verbracht haben.

2: Bei Jugendlichen ist die Gefahr für Übergewicht wesentlich geringer, wenn sie sozial integriert sind.

3: Erwachsene sind seltener übergewichtig, wenn sie auf viel soziale Unterstützung zurückgreifen können.

4: Erwachsene sind umgekehrt eher von Übergewicht betroffen, wenn es viele soziale Spannungen in ihrem Leben gibt.

5: Ältere Menschen entwickeln viel eher einen hohen Blutdruck, wenn sie weniger Zeit mit anderen verbringen, also schlechter sozial integriert sind.

Diese Studie ist die erste großangelegte und langfristige Studie zu den gesundheitlichen Folgen von Beziehungen. Sie zeigt, dass Beziehungen einen großen Einfluss auf unseren Körper haben.

 

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