5 Anzeichen dafür, dass du nicht mit Abweisung umgehen kannst

Klar, niemand wird gerne zurückgewiesen. Manche reagieren allerdings besonders sensibel, was auf Dauer sehr belasten kann.

5 Anzeichen dafür, dass du nicht mit Abweisung umgehen kannst

Ablehnung zu erfahren ist nicht angenehm. Da sind wir uns wahrscheinlich alle einig. Zurückgewiesen werden kann ganz schön weh tun – auch wenn einem irgendwie klar ist, dass es nun mal zum Leben gehört und nicht immer alles gelingen kann. Manchen Personen fällt es allerdings besonders schwer, mit Abweisung umzugehen. Das kann dazu führen, dass sie sogar dort Zurückweisung erkennen oder vermuten, wo sie eigentlich nicht ist oder nicht in der Lage sind, selbst die kleinsten Formen der Ablehnung zu überwinden.

Denkst du, du könntest so jemand sein? Schau mal, ob dir diese Verhaltensweisen bekannt vorkommen:

1. Du reagierst über

Denke an vergangene Situationen, in denen du zurückgewiesen wurdest. Wie hast du reagiert? Dachtest du, das Ende der Welt naht, quasi "Das war's jetzt" (was letztlich in der Regel wohl nicht der Fall war)? Neigst du vielleicht auch dazu, in zweideutigen Situationen das Schlimmste zu befürchten? Zum Beispiel, wenn deine Chefin dich zum Gespräch bittet - und du automatisch mit einer Kündigung rechnest? Denk mal drüber nach.

2. Du verlierst dich in einer Gedankenspirale

Hast du Ablehnung erfahren, fällt es dir oft schwer, sie anzunehmen und nach vorne zu schauen. Du grübelst stattdessen lange darüber nach, was du nur falsch gemacht hast bzw. wo wohl dein Fehler lag. Deine Gedanken kreisen und kommen immer wieder auf deine "Fehlleistung" zurück, was dich mental natürlich sehr belastet. Dabei gibt es oftmals gar keinen "Fehler" und es liegt nicht an einem selber - gerade wenn es um Beziehungsthemen geht. Das ist für manche (je nach Erfahrungen und Selbstwertgefühl) jedoch viel schwieriger zu verarbeiten als für andere.

3. Du wirst wütend

Oftmals wird die Angst vor Zurückweisung auch von Wut begleitet. Auch das kann eine Art sein, die Angst zu bekämpfen oder zu versuchen, sie zu überwinden. Anders als Angst oder Sorge richtet sich die Emotion jedoch eher nach außen, etwa auf eine andere Person. Das kann Probleme in Beziehungen noch befeuern und dazu führen, dass Ängste nie wirklich angesprochen oder aufgelöst werden oder es zu Missverständnissen kommt.

4. Du tust alles, um Beurteilung anderer zu vermeiden

Gerade, wer oft das Gefühl hat, nicht auszureichen, nicht gut genug zu sein, hat oft Angst vor Ablehnung und tut alles, um sich dieser erst gar nicht auszusetzen. Aus Angst, nicht gemocht oder akzeptiert zu werden, sobald sie ihr "wahres Ich" offenbaren, ziehen sich Menschen sozial zurück oder versuchen, es anderen immer recht zu machen und somit wenig "Angriffsfläche" zu bieten. Das sorgt allerdings oft dafür, sich mit seinen Gedanken und Emotionen allein zu fühlen.

5. Du bist (oder gibst dich als) extrem unabhängig

Zeigt sich jemand als sehr unabhängig und "cool", kann es eine Art und Weise sein, die eigene Angst vor oder die Schwierigkeit im Umgang mit Ablehnung, zu maskieren (oft auch unbewusst). Auch eine "Mir ist alles wurscht"-Attitüde kann auf größere Unsicherheiten hindeuten. Wenn die eigentlich empfundenen Gefühle heruntergeschluckt- oder gespielt werden, kann es dazu führen, dass sich die Person stattdessen niedergeschlagen oder unruhig fühlt – oft ohne zu wissen, wo die Emotionen herrühren.

Wie du lernst, ein bisserl besser mit Zurückweisung klar zu kommen, erfährst du hier:

 

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