4 Tricks, mit denen du endlich nicht mehr alles überanalysierst

So hörst du damit auf, dir über alles zu viele Gedanken zu machen.

Wir alle kennen es: kaum ist die SMS weggeschickt, das Gespräch zu Ende, oder der Abend vorbei, liegt man im Bett und der Kopf fängt an zu rattern. Was wäre, wenn ich das und jenes gesagt hätte? Wie peinlich war diese Situation auf einer Skala von 1 bis 10? Und wofür soll ich mich denn nur entscheiden?

Es ist das berühmte "Überanalysieren", das uns allen hin und wieder Kopfschmerzen bereitet. Doch zum Glück gibt es kleine Tricks und Strategien, um den Kopf endlich davon zu befreien, und entspannt(er) aufzuatmen.

Nummer 1: "Was wäre, wenn..." ist Unsinn

Der erste Schritt ist eindeutig: verbannt jeden Satz, der mit "Was wäre wenn" anfängt, aus euren Gehirnen. Denn: sich über Dinge Gedanken zu machen, die NIE passiert sind und NIE passieren werden, ist einfach Energieverschwendung. Denkt darüber nach, wie viele eurer Sorgen sich tatsächlich in echte Katastrophen verwandelt haben? Vermutlich wenige bis gar keine. Statt euch also den Kopf über Unwahrscheinliches zu zerbrechen, fragt euch lieber: Kann ich etwas machen, um die Situation für mich besser zu gestalten? Wenn du nämlich nichts beeinflussen kannst, ist es sinnlos, sich darüber zu ärgern. In jedem Fall ist es aber immer ratsam: holt euch Unterstützung! Ein Blick von außen kann nie schaden. 

Nummer 2: Stell dir vor, deine Sorgen würden fliegen

Man sagt ja immer: es ist gut, sich seinen Ängsten zu stellen. Doch dafür muss man sie zuerst materialisieren - genau das Gleiche kannst du auch mit deinen Sorgen machen. Stell dir zum Beispiel vor, sie wären ein Luftballon. Oder eine Wolke, die vorbeizieht. Indem du das machst, werden sie abstrakter - und vergänglicher. Es sind nur Sätze, die keine Macht über dich haben - wenn du das nicht willst. Du kannst dich entscheiden, ob du den Gedanken festhältst oder ihn ziehen lässt.

Nummer 3: Achte auf deine Gefühle

Sich über jedes Detail Gedanken zu machen, gibt nur oberflächliche Sicherheit. Denn: deine Sorgen über Dinge, die du nicht ändern kannst, werden das Ergebnis nicht beeinflussen. Du kannst in vielen Situationen Handlungen setzen, To-Do-Listen schreiben und dich ans Werk machen - doch bei Zukunftsängsten und anderen Sorgen wirst du wenig Macht über die Situation haben. Das führt dazu, dass du am Ende gar keine Kontrolle mehr über deine Ängste hast, und blockiert bist. Deshalb stell dir immer die Frage: "Macht mich dieser Gedanke glücklicher oder weniger glücklich? Komme ich dadurch zu einem besseren Ergebnis?" Wenn nicht, konzentriere dich auf kleinere Schritte, die du wirklich beeinflussen kannst.

Nummer 4: Sprich deine Sorgen laut aus

Hast du etwas schon aus 20 verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und kommst einfach nicht auf einen grünen Zweig? Dann hilft es, deine Sorgen auszusprechen. Laut. Indem du das machst, lässt du sie ein Stück weit los, und kannst sie distanzierter betrachten. Und bei den ein oder anderen Dingen wirst du wahrscheinlich schmunzeln müssen - weil sie laut ausgesprochen einfach absurd klingen.

Aktuell